Josef Ertl

© Kurier

Chronik Oberösterreich
01/20/2019

Vergangene Fehler rächen sich heute

Das Linzer Stadion hätte schon vor zehn Jahren neu gebaut statt um 30 Millionen saniert werden sollen

von Josef Ertl

Die Gegner des neuen LASK-Stadions in der Nähe des Linzer Pichlingersees formieren sich.Ihre Argumente kann man würdigen oder auch nicht. Hält man sie für richtig, müsste die Stadt Linz umgehend die Eishalle für die Spiele der Black Wings sperren. Denn sie grenzt unmittelbar an die Erholungs- und Badeflächen Parkbad und Donaupark, wo viele Linzer spazieren gehen. Zu den Eishockeyspielen kommen regelmäßig Tausende Zuseher, die aufgrund fehlender Parkplätze die gesamte Gegend zuparken. Die Stadt müsste konsequenterweise auch das Linzer Stadion sperren, denn es liegt in einem Wohngebiet. Die Nachbargemeinde Pasching müsste ebenfalls sein Waldstadion schließen, denn es fehlen ebenfalls die Parkplätze und es liegt ebenfalls im Wohngebiet.

Die Stadionsituation ist seit Jahren eine verfahrene. Die Gugl, die vor einigen Jahren um 30 Millionen Euro saniert wurde und für deren Kredite die Stadt immer noch zurückzahlt, steht faktisch leer. Die benachbarte Tips-Arena entspricht nicht mehr den zeitgemäßen Erfordernissen.Beides sollte neu gebaut werden, möglichst in Autobahnnähe und mit öffentlicher Erreichbarkeit. Aber es fehlen sowohl das Geld als auch die politisch-planerischen (Ent-)Würfe. Fehler der Vergangenheit und fehlendes Geld heute führen zu dem Hickhack, mit dem wir konfrontiert sind.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.