Chronik | Oberösterreich
29.04.2018

„Sichtwechsel“ beim Land

Ausstellung. Menschen mit Behinderungen aus St. Pius zeigen ihre Bilder im Landesdienstleistungszentrum

„Für uns ist das hier eine sehr schöne Sache. Wir haben die Gelegenheit, unsere Kunstwerke ausstellen zu können. In einem Rahmen, der sowohl für die Kunst als auch für die Sozialabteilung passt.“ Gertraud Assmann, Geschäftsführerin der Caritas für Menschen mit Behinderungen, zeigte sich in ihren Begrüßungsworten angetan von der Ausstellung im Dienstleistungszentrum des Landes Oberösterreich beim Linzer Hauptbahnhof. Seit Montagabend sind dort 140 Bilder und Texte unter dem Motto KunstWandeln von Menschen mit Behinderungen aus dem Institut St. Pius in Peuerbach zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung von Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer.

Ausstellungseroeffnung KunstWandeln

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Ausstellungseroeffnung KunstWandeln

Sister Act auf den Stufen des Dienstleistungszentrums

Ausstellungseroeffnung KunstWandeln

Zwei der Mitterlehner-Brüder: Thomas und Christian (re.)

Ausstellungseroeffnung KunstWandeln

Die Jongleure von St. Pius zeigten ihre Fähigkeiten

Die Kunstförderung in St. Pius gibt es seit 1999. Assmann sprach den Künstlern ihre „große Anerkennung“ aus. „Ich weiß, wie sie sich entwickelt haben, nicht nur als Menschen, sondern auch als Künstler.“ Sie bedauerte, dass die Förderung für den Verein Sichtwechsel durch die Sozialabteilung gestrichen wurde. „Vielleicht bekommen wir nun eine Unterstützung durch die Kulturabteilung.“ Aus St. Pius waren zur Eröffnung rund 100 Gäste angereist. Unter ihnen natürlich die Künstler Andrea Hinterberger, Anita Baier, Elisabeth Watzeck, Rosemarie Hinterberger, Christian Mitterlehner, Franz Stadler und Patrick Seifriedsberger.

Unter den Gästen waren auch die Rohrbacher Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner, Schuldirektor Thomas Mitterlehner, Bruder des Künstlers Christian Mitterlehner, und Matthias Stöger, Direktor der Landesabteilungen Soziales und Gesundheit, Maria Sumereder, ebenfalls Geschäftsführerin der Caritas für Menschen mit Behinderungen, weiters Andrea Hinterberger und Theresia Klaffenböck, die die Kunst in St. Pius leiten.

Großen Applaus erfuhren auch die Darbietungen. Es wurde zu Sister Act getanzt und auch die JongleurInnen überzeugten mit ihrer Performance.