Der große Saal im Kulturquartier war voll von LASK-Fans

© Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

Chronik Oberösterreich
07/21/2019

„Schwarz-Weiß bis in die Ewigkeit“

111 Jahre LASK. Hunderte LASK-Fans brachten mit ihren Gesängen das Kulturquartier zum Erbeben. Gefeiert wurde auch die Rückkehr in die Gugl-Arena.

von Josef Ertl

„Die Zukunft leuchtet sehr golden, wir bekommen das Herz zurück.“ Mit euphorischen Worten begrüßte Gregori Rauch, Vorsänger der LASK-Fans, die angekündigte Rückkehr des Vereins auf die Gugl. Immer wieder stimmten mehrere hundert Fans ihre Gesänge an, wie „Wir sind der LASK, seit 1908. Egal was kommt, der 12. Mann wird immer bei Euch sein“. Oder: „Wenn wir hier steh’n, die Fahnen weh’n, dann wollen wir die Jungs von Schwarz-Weiß siegen sehen, olé, olé.“ Oder: „ASK, die Osttribüne steht auf!“ Oder: „Der Athletiksportklub aus der Stahlstadt, ich geb’ alles für Dich!“ Die Schlachtgesänge brachten den großen Saal im zweiten Stock des Linzer Kulturquartier immer wieder zum Erbeben. Dieser Rhythmik und Ausstrahlung konnte sich kaum ein Besucher entziehen.

Cola-Weiß

Der LASKler Fanclub unter der Führung von Walter Entholzer hatte Montagabend geladen. Gefeiert wurden 111 Jahre LASK, unter dem Motto „Von Fans – Für Fans – Über Fans“. Schon bei der Eingangstür im Erdgeschoß erhielt jeder Besucher einen schwarz-weißen Schal. Im zweiten Geschoß angekommen wartete ein Cola-Weiß (Coca-Cola mit Weißwein), eine Anspielung auf die schwarz-weißen Vereinsfarben.

 

Es gab kleine Semmerl mit Leberkäse, eine Sponsorgabe vom Leberkaspepi. Die Stimmung war ausgezeichnet, sie und die Liebe zum Verein ebneten alle Unterschiede ein. Der Generaldirektor galt ebenso viel oder wenig wie der Lehrling, der Wirt, der Arbeiter, der pensionierte Sektionschef aus Wien oder die Finanzchefin.

Kindheit prägt

Aus den Interviews, die Stadionsprecher Wolfgang Fröschl mit den verschiedensten Leuten führte, ging eines deutlich hervor. Die Wurzeln der Anhängerschaft zum LASK sind meist in der Kindheit gewachsen. Vater Stelzer nahm Thomas, den heutigen Landeshauptmann, zu Spielen ins Stadion mit. Die erlebte Euphorie prägt ein Leben lang. Ähnlich erging es Günter Waldhör, seit 40 Jahren LASK-Fan. Er schreibt nun ein Buch über die Geschichte des Vereins.

Vereinslegenden

Gleich zu Beginn wurden Legenden wie Dolfi Blutsch, Hans Kondert oder Karl Kiesenebner auf die Bühne gebeten. Bilder von der Meisterschaft 1965 oder vom 1:0 Sieg 1985 gegen Inter Mailand mit dem Tor von Hans Gröss ließen von höheren Sphären träumen.

 

Präsident Siegmund Gruber kündigte an, dass die Mannschaft am l. Juli 2020 auf der Gugl einziehen werde. Der Stadionbesuch müsse für jeden leistbar sein, deshalb würden die Dauerkarten preislich nicht verändert.

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