Hundebiss in OÖ: Halter, die ihre Tiere nicht (fest)halten können

Ein Rottweiler reißt sich auf einem Spielplatz von der Leine und beißt einen Neunjährigen. Reichen die aktuellen Gesetze zur Hundehaltung?
Ein Rottweiler blickt in die Kamera.

Ein Neunjähriger wird auf einem Spielplatz in Linz von einem Rottweiler gebissen und muss ins Spital. Der Hund reißt noch ein 8-jähriges Mädchen um.

Vorfälle wie diese werfen viele Fragen auf: Was tut dieser Hund auf einem Spielplatz? Wer befindet sich am anderen Ende der Leine und warum darf diese Person so einen Hund halten, obwohl sie ihn offensichtlich nicht festhalten kann? Ist das Tier angemeldet und liegt ein Sachkundenachweis vor? Und: Was passiert jetzt mit dem Rottweiler?

Vorfälle wie dieser häufen sich. Das Hundehaltegesetz wurde zwar nachgeschärft, ist aber offenbar nicht effektiv genug. Wenn es um die geliebten Tiere geht, setzen bei manchen Menschen Hausverstand und Einsicht aus.

Sie halten Hunde, mit denen sie überfordert sind, die viel Zeit und Wissen bräuchten. Von der Leinen- und Maulkorbpflicht, die gerne ignoriert wird, ganz zu schweigen. Jetzt muss sich die Politik fragen: Reicht das, was wir derzeit fordern und kontrollieren, oder braucht es mehr?

Kommentare