Michaela Langer-Weninger will Zahl der Betriebe stabil halten.

© Land OÖ/Sabrina Liedl

Chronik Oberösterreich
11/04/2021

Neue oö. Agrarlandesrätin kämpft für Herkunftskennzeichnung

Michaela Langer-Weninger von der ÖVP ist seit 23. Oktober neu im Amt.

von Petra Stacher

Mit Michaela Langer-Weninger (ÖVP) wurde am 23. Oktober die erste Frau zur Agrarlandesrätin angelobt. Am Donnerstag lud sie zu ihrer ersten Pressekonferenz in ihrer neuen Funktion. Thematisch ist ihr Amt für die Bio-Bäuerin von 20 Kühen kein neues, war sie doch zuvor seit 2019 Präsidentin der oö. Landwirtschaftskammer.

Neben der Landwirtschaft gehören zu ihren neuen Aufgabengebieten auch die Gemeinden und Feuerwehren – ein „Dreiklang“, wie Langer-Weninger es nennt.

Wertschöpfung

Vor allem im Agrarbereich gebe es Handlungsbedarf. Hatte die Landwirtschaft 2005 einen Anteil von 20,2 Prozent an der Wertschöpfungskette, lag dieser 2019 nur mehr bei 17,5 Prozent, führt sie aus. Kleinere Bauern würden deshalb an ihre Existenzgrenze kommen. Ihr Wunsch sei es, die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Legislaturperiode stabil zu halten. „Dafür müssen wir die vermehrte Wertschätzung in Wertschöpfung umwandeln.“ Damit das gelinge, müssten alle, auch der Handel, „die Kette ein Stück anheben“.

Ein wichtiger Schritt dabei sei eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie. Alleingang möchte man jedoch keinen starten. Der Bund sei gefragt.

Eine Herausforderung sei es, auch künftig dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die CO2-Neutralität bis 2050 sowie die Digitalisierung wolle man im Agrarbereich vorantreiben.

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