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Chronik Oberösterreich
07/22/2019

Nach Hundeattacke in OÖ: Gesetz soll verschärft werden

Zugang zu bestimmten Hunderassen soll verschärft werden. Zudem soll es höhere Strafen und mehr Kontrollen geben.

Das oberösterreichische Hundehaltegesetz soll verschärft werden. Das kündigten nach einer folgenschweren Hundeattacke auf einen zwölfjährigen Buben Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und der zuständige Landesrat Wolfgang Klinger (FPÖ) in einer Presseaussendung Montagnachmittag an. Sie wollen, dass das neue Hundehaltegesetz so rasch wie möglich im Landtag beschlossen wird.

Geplant sei, den Zugang zu bestimmten Hunderassen in Form eines Hundeführerscheins zu erschweren. Außerdem sollen die Strafen bei Verstößen gegen das Hundehaltegesetz deutlich erhöht werden. Im öffentlichen Raum soll die bereits bestehende Leinen- bzw. Maulkorbpflicht verstärkt kontrolliert und auch exekutiert werden.

Zwölfjähriger schwer verletzt

In der vergangenen Woche hatte ein Pittblull-Mischling eines 21-Jährigen aus Urfahr-Umgebung bei einem Besuch in Ottensheim im selben Bezirk einen zwölfjährigen Buben angegriffen und schwer verletzt. Es war bereits die zweite Biss-Attacke dieses Hundes. Das Tier wird nach einem Bescheid des Bürgermeisters aus dem Heimatort des Hundebesitzers eingeschläfert. Der 21-Jährige zeigte sich einsichtig.

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