Chronik | Oberösterreich
06.12.2018

Mitglieder der Pink Panther-Bande stehen vor Gericht

Prozess am Landesgericht Linz gegen drei Männer wegen mutmaßlicher Beteiligung an Überfällen auf Juweliere in OÖ, NÖ und Kärnten.

Außerordentliche Sicherheitsmaßnahmen werden am Mittwoch der nächsten Woche am Landesgericht Linz angeordnet werden. Drei Mitglieder der serbischen Pink Panther-Bande sollen sich da wegen der Beteiligung an drei spektakulären Raubüberfällen auf Juweliere in Linz, Amstetten und Klagenfurt verteidigen. Die Männer im Alter von 28, 32 und 33 Jahren sollen bei ihren brutalen Coups Uhren im Wert von fast einer Million Euro erbeutet haben. Wobei es im heurigen Februar in Klagenfurt bei zwei versuchten Raubüberfällen blieb. Eine Verkäuferin hatte bei beiden Versuchen die Tür nicht geöffnet.

Dafür waren die Angriffe am 20. Juli des Vorjahres in der Linzer Landstraße und am 13. September am Hauptplatz in Amstetten abgebrüht und brutal.Den drei Männer wird vorgeworfen als Mitglieder der kriminellen Vereinigung in unterschiedlichen Zusammensetzungen und teils auch mit weitern unbekannten Tätern agiert zu haben. In Amstetten war ein Kunde auch mit Pfefferspray angegriffen und verletzt worden.

In beiden Fällen waren die Täter mit gestohlenen Autos am helllichten Tag vor den Juwelieren vorgefahren. Zuerst betrat ein elegant gekleideter Täter die Geschäfte und bedrohte Angestellte und Kunden mit einer Softgun-Pistole. Dann kamen die Komplizen nach und zertrümmerten mit Axten die Vitrinen um an wertvolle Markenuhren zu gelangen.

Die Täter befinden sich in Untersuchungshaft. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe von einem bis zu 15 Jahren.