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Chronik Oberösterreich
03/20/2020

Masken: Haimbuchner für Unabhängigkeit von "Werkbank" Chinas

Globale Lieferketten seien in Krisenzeiten wie jetzt ein zusätzlicher Risikofaktor

Manfred Haimbuchner (FPÖ), oberösterreichischer Landeshauptmann-Stellvertreter, sprach sich am Freitag dafür aus, alles dafür zu tun, um angesichts der Coronakrise die Produktionen von medizinischem Bedarf künftig stärker in Österreich anzusiedeln.

Er will damit den derzeit zunehmenden Engpässen in Spitälern künftig entgegenwirken. „Das medizinische Personal in ganz Österreich leistet nicht nur in der Krise einen unschätzbar wertvollen Dienst für uns alle, da darf es nicht sein, dass diese Menschen nicht über ausreichend Schutzmasken und Schutzbrillen verfügen, um sich selbst zu schützen", sagt Haimbuchner.

Es gebe zwar eine Taskforce, welche sich um die Beschaffung von Schutzausrüstung kümmere, diese kämpfe jedoch mit Lieferengpässen aus dem Ausland.

Reindustrialisierung

In der Krise zeige sich, dass sich Österreich in der Vergangenheit zu stark auf Länder wie China verlassen hat, wenn es um die Fabrikation von lebenswichtiger Schutzausrüstung und medizinischem Bedarf ging.

„Wir müssen als Land eine größere Unabhängigkeit von der Werkbank China anstreben", sagt Haimbuchner. Damit das gelinge, werde er in Oberösterreich Gespräche mit potentiellen heimischen Produzenten führen und sich für entsprechende Anreizsysteme und eine Reindustrialisierung stark machen.

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