Tötungsdelikt in Linz: Ermittlungen dauern an, Tatort noch nicht freigegeben

Eine Polizistin steht neben einem Polizeiauto.
Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt in der Linzer Harrachstraße dauern an, während Beweismaterial akribisch ausgewertet wird.

Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt in der Linzer Harrachstraße, das am 19. Jänner bekannt wurde, dauern weiterhin an. Wie das Landeskriminalamt Oberösterreich und die Staatsanwaltschaft Linz mitteilen, werden Ermittlungsergebnisse derzeit nur zurückhaltend veröffentlicht, um die laufenden Untersuchungen nicht zu gefährden.

Umfangreiche Spurenauswertung im Gange

Der Tatort in der Harrachstraße bleibt vorerst weiterhin gesperrt, soll jedoch in den kommenden Tagen freigegeben werden. Besonders zeitaufwendig gestaltet sich laut den Ermittlern die Auswertung der Überwachungskameras aus dem Umfeld des Tatorts. "Manche Aufnahmen müssen mehrmals gesichtet und eventuell auch nachbearbeitet werden", heißt es im aktuellen Polizeibericht. Diese Arbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Internationale Zusammenarbeit erforderlich

Neben der Analyse von Telekommunikationsdaten und elektronischen Datenträgern wurden auch Rechtshilfeersuchen an ausländische Anbieter von Internetdiensten gestellt. Die Beantwortung solcher Anfragen kann erfahrungsgemäß selbst bei schweren Kapitalverbrechen mehrere Wochen bis Monate dauern. Die Behörden versichern, dass die Ermittlungen "mit großer Akribie und allen notwendigen Ressourcen" geführt werden, um eine möglichst rasche Aufklärung der Tat zu erreichen.

Kommentare