Nach Gewalttat in Linz: Mordermittlungen gegen unbekannte Täter

Symbolbild
Die Polizei hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen noch äußerst bedeckt und sucht nach Zeugen.

Nach einer tödlichen Gewalttat an einem 49-jährigen Linzer hält sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nach wie vor äußerst bedeckt. Der Mann war am Montag gefesselt und übel zugerichtet in seiner Wohnung gefunden worden, die Tat dürfte sich in der Nacht auf Sonntag ereignet haben. Von einer heißen Spur oder einem Verdächtigen war auch am Mittwoch nichts bekannt.

Mann starb an Kopfverletzungen

Die Staatsanwaltschaft Linz führt ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter. Auf dem Aktendeckel steht wenig überraschend Paragraf 75, also Mord.

Der Bruder des 49-jährigen Immobilienmaklers hatte den Toten am Montagnachmittag entdeckt. Die Leiche war an Händen und Füßen gefesselt und wies zahlreiche Verletzungen auf, die auf stumpfe Gewalt hindeuteten. Laut Obduktion starb der Mann an einem Schädel-Hirn-Trauma.

Hintergründe unklar

Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar. An der Wohnungstür sollen keine Einbruchsspuren festgestellt worden sein, auch in den Räumlichkeiten selbst soll es keine Hinweise darauf geben. Bestätigt wurden diese Informationen allerdings nicht. Es könnte aber ein Hinweis darauf sein, dass das Opfer den oder die Täter gekannt hat.

Die Ermittler bitten allerdings mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer am vergangenen Wochenende in der Harrachstraße etwas Ungewöhnliches wahrgenommen hat, solle sich beim Landeskriminalamt Oberösterreich (Tel.: 059133 /40-3333) melden. Hinweise können bei jeder Polizeiinspektion - auf Wunsch auch anonym - abgegeben werden.

Kommentare