Großer Bahnhof im OÖ Landhaus: Ausbau der Nebenbahnen präsentiert

© Atzenhofer Wolfgang

Chronik | Oberösterreich
07/02/2019

Land und ÖBB stecken 600 Millionen Euro in die Nebenbahnen

Maßnahme gegen Klimawandel und für Pendler. Alle Nebenbahnen werden erhalten, sieben ausgebaut und vier elektrifiziert.

Mit einem Investitionspaket in der Höhe von 600 Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2030 die Nebenbahnen in Oberösterreich modernisiert werden. „Klimawandel heißt Sinneswandel“ nannte Landeshauptmann Thomas Stelzer einen der Gründe für das größte je in OÖ ausverhandelte Schienen-Investiotionspaket. Das Land wird 137 Millionen Euro des beitragen, ÖBB und Bund übernehmen den größeren Teil.

Mit einer plakativen und öffentlichen Vertragsunterzeichnung einigten sich das Land OÖ und die ÖBB auf den Erhalt aller Nebenbahnen und den Ausbau von sieben wichtigen Linien. Vier davon, nämlich die Mattigtalbahn, die Innviertelbahn, einen Teil der Mühlkreisbahn, sowie die Almtalbahn werde man auch elektrifizieren, küdigte ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä an.

Weiters im Paket, dessen valorisierte Investitionssumme im Jahr 2030 insgesamt 725 Millionen Euro betragen wird, enthalten ist der Um- und Ausbau von Haltestelle und 86 Bahnhöfen. Ebenso ist ein Ziel, die Vielzahl an Bahnübergängen zu 50 Prozent entweder zu sichern oder ganz zu eliminieren, kündigte der ÖBB-Chef an.

Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner, FPÖ, sprach von harten intensiven Verhandlungen mit „einem guten Ergebnis in einer historischen Dimension“.