Fischotter Oscar

© Österr. Tierschutzverein

Chronik Oberösterreich
09/05/2019

Happy End für Otter Oscar

Das zugelaufene Fischotter-Baby Oscar durfte am Assisi-Hof des Tierschutzvereines in Ruhe zu Kräften kommen und kann nun ausgewildert werden.

von Josef Ertl

Ganze zwei Wochen umsorgten Tierpfleger des Assisi-Hofes in Frankenburg das zugelaufene Fischotter-Baby Oscar rund um die Uhr. Am 15. August war das Jungtier einer Wandergruppe aufgefallen, die die Rettung des Österreichischen Tierschutzvereines kontaktierte. Mit medizinischer Versorgung und 24-Stunden Beobachtung konnte sich Oscar von einem stark ausgehungerten und dehydrierten Jungtier ohne Mutter und Geschwister zu einem kräftigen und frechen Fischotter-Baby entwickeln. "Wir schätzen Oscar auf circa fünf Wochen jung. Mittlerweile hat er sein Naturelement Wasser lieben gelernt", sagt Ulrike W., Leiterin des Assisi-Hofes in Frankenburg

Menschliche Nähe als Hilferuf

Nachdem sich Oscar unter der Obhut der Tierpfleger prächtig entwickelte, konnte der Tierschutzverein den jungen Fischotter vergangene Woche wieder mit Artgenossen vereinen. Wenn ein Wildtier menschliche Nähe suche und auffallend zutraulich werde, stecke dahinter meistens ein Hilferuf. Vor allem, wenn ein Tier – wie in Oscars Fall – noch klein und das Muttertier nicht auffindbar ist, sollte der Tierarzt oder die Tierrettung alarmiert werden.

Quelle: Österr. Tierschutzverein