Es kommt auf die Herzenswärme an

Ein lächelnder Mann mit grauem, gewelltem Haar und Anzug mit Krawatte.
Ein guter Aspekt des Weihnachtsfestes ist, Zeit zu haben für die Familie und Freunde.

Also für Menschen, die einem in der Regel positiv gegenüber stehen und es deshalb friedfertig abgeht. Man kennt einander, jeder nimmt den anderen so, wie er ist.

Die christliche Weihnachtsbotschaft geht weit darüber hinaus. Der Kreis, dem wir Mitgefühl, Verständnis, vielleicht auch Freundschaft und Zuneigung schenken, sollte sich auf alle Mitmenschen beziehen. Wir sollten ihnen positiv begegnen, obwohl sie sich möglicherweise gegenteilig verhalten.

Der andere sollte so lange gut behandelt werden, bis er tatsächlich gut wird. Die christlichen Kirchen sprechen von der Liebe Gottes, die Buddhisten von Mitgefühl, das sich für sie auf alle Lebewesen, also auch auf die Tiere, Pflanzen und die Natur erstreckt. Es kommt auf die Herzenswärme an.

Früher waren in den Bauernstuben neben dem Kreuz Jesus-Bilder mit einem offenen und brennenden Herzen angebracht. Jesu Herz brennt und leuchtet für alle.

Unabhängig von Glauben und Religion ist es jedem möglich, ein gutes Herz zu haben und herzlich zu sein. Sich gegenseitig zu beschenken, soll das zum Ausdruck bringen. Denn Geschenke sind kein Verdienst und keine Gegenleistung, sondern eine Hingabe, mit der man seine Freude am anderen ausdrückt.

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