"Die 300 Millionen der Regierung sind viel zu wenig"

Hein bei der Besichtigung der angepflanzten Bäume auf dem Urfahraner Jahrmarktgelände
Der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein fordert die Nahverkehrsmilliarde.

Für den Linzer Vizebürgermeister, Verkehrsreferenten  und FPÖ-Stadtparteiomann Markus Hein Finanzminister sind die von Finanzminister Blümel (ÖVP) und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) angekündigten zusätzlichen 300 Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr viel zu wenig. „Großer Jubel kann bei dieser Ankündigung nicht entstehen. Denn damit kommt man nicht weit. Damit können vielleicht ein paar Bahnhöfe neu gestrichen, ein paar Nebenbahnen modernisiert werden. Ein echter konsequenter Ausbau lässt sich damit ganz sicher nicht realisieren und schon gar nicht die bekannten Verkehrsprobleme lösen.“

Allein Linz braucht mehr als 300 Millionen

Hein argumentiert, dass alleine die geplanten Linzer Stadtbahnen und die neue Obuslinie mehr als diese angekündigte Summe verschlingen würden. "Am Linzer Beispiel kann man erkennen, dass sich damit keine Großprojekte umsetzen lassen. Neben Linz warten nämlich auch anderen Städte dringend auf Gelder des Bundes. Ohne die Stadtbahnen und der Obuslinie wird Linz am Verkehr, der außerhalb von Linz entsteht, immer mehr ersticken. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zur Nahverkehrsmilliarde.“

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) verlangt den gerechten Anteil Oberösterreichs von den angekündigten 300 Millionen.

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