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Glosse
06/15/2020

Das flüssige Gold fließt wieder

Von sich drehendem Honig und Bienen, die einfach nicht zustechen. Erfahrung von einer Hobbyimkerin.

von Petra Stacher

Die Waben drehen sich und drehen sich in der Honigschleuder– Gott sei Dank automatisch, denn das Honigschleudern mit der Kurbel ist kein Honigschlecken, auch wenn es bei meinem Mann und mir – zwei Hobbyimker – noch nicht so tragisch gewesen wäre:

Etwa 25 Waben konnten wir unseren beiden ersten Bienenstöcken klauen. Nun fließt ihr Inhalt die Wände der Schleuder hinunter, durch einen Ausguss, durch ein Sieb, durch ein noch feineres Sieb und schließlich als fertiges Produkt zum Abfüllen in einen Lebensmittelkübel – und das war es dann auch schon gewesen mit der eigentlichen Arbeit.

"Stechmotivation" fehlt

Beeindruckend, dass man zu diesem Produkt nullkommanichts hinzufügen muss, damit es einfach lecker schmeckt: Bienen sind schon genial – vor allem unsere. „Ich glaub’ bei unseren Bienen könnten wir sogar nackt imkern“, pflegt mein Mann zu sagen.

Denn die „Stechmotivation“ bei unseren derzeit etwa 50.000 Bienen ist fast gleich null. Grund dafür: Freundliche Königinnen bringen ein freundliches Bienenvolk hervor. So risikofreudig sind wir dann aber doch nicht: Den Imkeranzug haben wir immer mit dabei.

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