Nächtlicher Brand in Gmunden: Holzhütte komplett zerstört
Die Einsatzkräfte waren rasch zur Stelle. (Symbolbild)
In der Nacht zum 6. Jänner brannte im Bezirk Gmunden eine Holzhütte vollständig nieder. Ein aufmerksamer 30-jähriger Anwohner bemerkte kurz vor Mitternacht verdächtige Geräusche und entdeckte beim Blick aus dem Fenster, dass die gegenüberliegende Holzhütte bereits in Vollbrand stand.
Die alarmierten Feuerwehren aus Hallstatt und Obertraun konnten zwar die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Wohngebäude verhindern, für die Hütte selbst kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Der 30-jährige Zeuge handelte geistesgegenwärtig. Während seine Frau die Feuerwehr alarmierte, eilte er zu einem nahegelegenen Schulgebäude, um mit einem dort öffentlich zugänglichen Feuerlöscher erste Löschversuche zu unternehmen. Als diese erfolglos blieben, informierte er umgehend die Besitzer der brennenden Hütte, die im direkt angrenzenden Wohnhaus gerade zu Bett gehen wollten. Die Freiwilligen Feuerwehren Hallstatt und Obertraun rückten unverzüglich aus und konnten ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf die umliegenden Wohnhäuser erfolgreich verhindern.
Brandursache noch unklar
Nach rund eineinhalb Stunden intensiver Löscharbeiten konnte um 1.20 Uhr "Brand aus" gegeben werden. Bei dem Vorfall wurden glücklicherweise keine Personen verletzt. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unbekannt. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Feuers zu klären.
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