Brand in einer Maschinenhalle in OÖ bedrohte Feuerwehrhaus

Ein rotes Feuerwehrauto mit der Aufschrift „FEUERWEHR“.
Feuerwehrleute in Pürach brachten zur Sicherheit die Fahrzeuge, Geräte und das Einsatzgewand aus ihrer Zentrale. Die Gefahr konnte gebannt werden.

Elf Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften standen zu Mitternacht in der Gemeinde Luftenberg im Bezirk Perg im Einsatz.  Im Ort Pürach war in einer direkt an das Feuerwehrhaus angebauten Maschinenhalle Feuer ausgebrochen.

Der Feuerschein war weithin sichtbar. Anwohner hatten kurz vor Mitternacht die Einsatzkräfte alarmiert. Neben der Bekämpfung des Feuers  musste die Ortsfeuerwehr sicherheitshalber auch die Ausrüstung und die Einsatzbekleidung aus dem eigenen Haus in Sicherheit bringen. 

Übergreifen der Flammen

Mit einem massiven Löscheinsatz versuchten die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf das Feuerwehrhaus und auf weitere Bereiche der angrenzenden Maschinenhalle zu verhindern.
Der umfangreiche Löscheinsatz zeigte laut einem Bericht des Bezirksfeuerwehrkommandos Perg rasch Wirkung, das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Das angrenzende Feuerwehrhaus wurde letztendlich nur  leicht verraucht. Unter Atemschutz lüfteten die Freiwilligen das Gebäude belüftet und suchten es nach möglichen Glutnestern ab.

Von außen war das Feuer im Nebengebäude über mehreren Löschleitungen bekämpft worden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden. Bei dem Einsatz standen zahlreiche Atemschutztrupps in Reserve, falls das Feuer überzugreifen drohte.

Einsatzbereitschaft 

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Pürach sei gewährleistet, bestätigte Kommandant Martin Wöckinger. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache noch in der Nacht aufgenommen.

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