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Chronik Oberösterreich
04/01/2020

Arbeitslosigkeit stieg in OÖ um 71 Prozent

Am stärksten trifft es die Jungen und die Männer.

von Josef Ertl

Die Corona-Krise lässt die Arbeitslosigkeit explodieren. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen in Oberösterreich liegt im März um 71 Prozent höher als im Vorjahr. Sie stieg auf 57.808, dass sind   23.999 mehr als 2019.  Österreichweit sind 504.345 Personen arbeitslos gemeldet (+199.934; +65,7%).

Jugendliche am stärksten betroffen

Die Arbeitslosigkeit stieg bei den Frauen um 9.822 auf 25.084 (+64,4%), bei den Männern zeigte sich ein noch massiverer Anstieg von +14.177 (+76,4%) auf 32.724. Bei den Jugendlichen (unter 25 Jahren) erhöhten sich die Vorgemerktenzahlen am stärksten (+3.751; +89,3%) auf 7.951, bei Personen über 55 Jahre fiel der Anstieg vergleichsweise gering aus (+2.750; +39,4% auf 9.734). Nach wie vor leicht rückläufig ist die Zahl an Langzeitarbeitslosen (‐71; ‐1,7%).

Weniger offene Stellen

Ende März standen beim AMS OÖ 18.193 offene Stellen zur Verfügung, um 4.435 bzw. 19,6 %
weniger als im Vorjahr. Zudem waren 1.364 sofort verfügbare Lehrstellen (‐26 bzw. ‐1,9%)
und 705 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (+187; +36,1% gegenüber dem Vorjahr) gemeldet.

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