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Chronik Oberösterreich
05/23/2020

AA+ für Oberösterreichs Finanzen

Oberösterreich erhält neben Tirol und Vorarlberg die Bestnote der Ratingagentur Standard & Poor's.

von Josef Ertl

Die Internationale Ratingagentur Standard & Poor´s (S&P) hat das Rating des Landes Oberösterreich mit der Bestnote AA+ bestätigt. Auch den Ausblick betrachtet S&P weiterhin stabil. Oberösterreich ist damit neben Tirol und Vorarlberg eines jener drei Bundesländer, das mit diesem Rating von S & P bewertet ist. Das Rating des Bundes ist ebenso mit AA+ bewertet, somit kann auch kein Bundesland ein höheres Rating erreichen. „Gerade jetzt, wo die Herausforderungen groß und schwer sind, ist das Vertrauen in den Standort Oberösterreich und in die Finanzpolitik  eine wichtige Voraussetzung, damit Oberösterreich nach der Krise wieder stark wird“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Konsolidierung für zwei Jahre ausgesetzt

Die Ratingagentur S&P rechnet zwar auch für Oberösterreich mit COVID-19 bedingten Mehrausgaben bzw. Mindereinnahmen und geht daher davon aus, dass Oberösterreich den Konsolidierungskurs der letzten Jahre zeitlich befristet – für zwei Jahre – verlassen muss. Oberösterreich habe aber gut vorgesorgt.Den stabilen Ausblick begründet S&P mit der Annahme, dass Oberösterreich auf die wirtschaftliche Rezession gut vorbereitet sei und keine wesentliche Neuverschuldung eingehen müsse. Ein Downgrade droht, wenn man mittelfristig den Konsolidierungskurs verlassen würde.