Wahlkampfabschluss in St. Pölten: Neos zünden "Reformfunken"
Pinzer entfachte am Herrenplatz ein Feuer.
Mit viel Aktionismus haben die Neos am Freitagvormittag ihren Gemeinderatswahlkampf in St. Pölten beendet.
Beim sogenannten „Ballonwalk“ zog die pinke Gruppe von der Landesparteizentrale in der Heßstraße über den Rathausplatz und die Kremser Gasse bis zum Herrenplatz. Begleitet von Musik und Gesprächen wurden dabei Tee und Punschkrapferl an Passanten verteilt.
Kritik an Finanzpolitik der SPÖ
Inhaltlich nutzten die Partei den Wahlkampfabschluss, um noch einmal ihren Reformanspruch zu unterstreichen. St. Pölten stehe vor einer Reihe ungelöster Probleme, sagte Spitzenkandidat Bernd Pinzer.
Er nannte unter anderem fehlende Kinderbetreuungsplätze, Leerstand, Lücken im öffentlichen Verkehr sowie eine Infrastruktur, die mit dem Wachstum der Stadt nicht Schritt halte. Besonders kritisch sei zudem die finanzielle Lage der Stadt: Der Schuldenstand von rund 170 Millionen Euro belaste künftige Generationen massiv.
Pinzer kündigte an, im Gemeinderat einen klaren Schwerpunkt auf die Sanierung der Stadtfinanzen legen zu wollen. Ziel sei es, Einsparungen dort vorzunehmen, wo sie den Alltag der Menschen nicht beeinträchtigen, etwa im politischen Apparat.
Die zentralen Forderungen präsentierte Pinzer im Rahmen einer symbolischen Aktion, bei der er den „Reformfunken“ entzündete.
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