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Chronik Niederösterreich
08/17/2019

Verdächtiger gesteht, 83-Jährige erstochen zu haben

Motiv und Hergang der Bluttat in Gloggnitz im Bezirk Neunkirchen sind laut Staatsanwaltschaft noch "Gegenstand der Ermittlungen".

Jener 38-Jährige, der am Freitag in Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) eine 83-Jährige erstochen haben soll, hat die Tat laut der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt zugegeben. Der Verdächtige "verantwortet sich geständig", sagte Sprecher Erich Habitzl am Samstag auf APA-Anfrage.

Zum Motiv machte der Staatsanwalt keine Angaben. Dieses sei ebenso wie der Hergang der Attacke "Gegenstand der Ermittlungen".

U-Haft beantragt

In dem Fall hat die Anklagebehörde Untersuchungshaft gegen den Verdächtigen beantragt. Der 38-Jährige werde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert, teilte Habitzl weiter mit. Der Rumäne war den Angaben zufolge auf einem Pferdegestüt in der Region beschäftigt, hat aber seine Stelle verloren.

In Zusammenhang mit der Kündigung soll es vergangenen Dienstag zu einem Einsatz der Exekutive gekommen sein. "Es hat eine Polizeiintervention gegeben. Dabei wurde weder eine Bedrohung wahrgenommen noch von den anwesenden Personen behauptet", sagte Raimund Schwaigerlehner, Sprecher der Landespolizeidirektion, am Samstag.