Umfrage: Was die Niederösterreicher von der schwarz-blauen Regierung halten
Das Meinungsforschungsinstitut OGM hat erhoben, wie zufrieden die Niederösterreicher und Niederösterreicher mit ihrer Landesregierung sind. Die Ergebnisse der aktuellen Sonntagsfrage liegen dem KURIER vor.
Demnach zeigt sich die Bevölkerung mehrheitlich mit der Regierungsarbeit von Schwarz-Blau zufrieden.
Wäre am Sonntag Landtagswahl, käme die ÖVP unter ihrer Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf 36 Prozent der Wählerstimmen – ein Minus von 4 Prozentpunkten gegenüber dem Wahlergebnis aus 2023, aber ein solider erster Platz. Auch wenn der Abstand zum Zweitplatzierten und kleinen Koalitionspartner weiter schmilzt: Die FPÖ käme auf 30 Prozent der Stimmen. Das ist ein neuerlich kräftiger Zuwachs von 6 Prozentpunkten gegenüber 2023.
Die Bevölkerung ist mehrheitlich zufrieden mit der Regierungsarbeit.
Gemeinsam kämen ÖVP und FPÖ damit auf 66 Prozent der Stimmen. Fast genau so viele Niederösterreicher sind mit der derzeitigen Performance der Landesregierung zufrieden: 60 Prozent der Befragten beurteilen sie als positiv. „Sehr zufrieden“ sind aber nur 11 Prozent.
Kernwähler werden abgeholt
Die eigenen Kernwähler scheint man in besonderem Maße abzuholen. Unter den ÖVP-Wählern liegt die Zufriedenheit bei 94 Prozent, bei FPÖ-Anhängern bei 66 Prozent. Bei der fiktiven Direktwahl des Landeshauptmannes käme Mikl-Leiter – leicht über dem Parteiergebnis – auf 38 Prozent. FPÖ-Chef Udo Landbauer käme auf 23 Prozent.
36 Prozent würden die ÖVP wählen, wenn am Sonntag Landtagswahlen in Niederösterreich wären.
SPÖ hält sich stabil
Der Abwärtstrend der SPÖ, der sich zuletzt in St. Pölten mit dem Verlust der absoluten Mehrheit gezeigt hat, würde sich auf Landesebene derzeit nicht fortsetzen: Die Partei von Sven Hergovich käme auf rund 21 Prozent; bei der Wahl 2023 waren es 20,6 Prozent der Stimmen. Auch Grüne und Neos liegen stabil mit leichten Verlusten auf den Werten aus 2023.
75 Prozent halten Landeshauptfrau Mikl-Leitner für durchsetzungsstark.
Spannend ist die Einschätzung der Niederösterreicher zur Durchsetzungskraft der Landespolitiker: Fast erwartungsgemäß hoch ist der Wert der Landeshauptfrau; 75 Prozent halten sie für durchsetzungsfähig. Auf den Plätzen folgen Landbauer sowie ÖVP-Landesrat Stefan Pernkopf. Das dienstjüngste Mitglied der Landesregierung, Finanzlandesrat Anton Kasser (ÖVP), landet bei 30 Prozent. Der bestgereihte Politiker einer Nicht-Koalitions-Partei ist der rote Parteichef Hergovich. Ihn halten immer noch 24 Prozent für durchsetzungsstark.
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