APA13165644-2 - 11062013 - HAUGSDORF - ÖSTERREICH: Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren am Dienstag, 11. Juni 2013, nachdem Straßen aufgrund schwerer Unwetter im Bezirk Hollabrunn im Weinviertel unter Wasser standen, in Haugsdorf im Einsatz. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: BFKDO HOLLABRUNN

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NÖ/Steiermark
06/11/2013

Überflutete Straßen im Weinviertel und Mürztal

Dutzende Feuerwehren nach heftigen Regengüssen im Einsatz. Im Bezirk Hollabrunn schlug Blitz in Tankstelle ein.

Aufgrund der schweren Unwetter im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich sind in der Nacht auf Dienstag hunderte Feuerwehrmitglieder im Einsatz gestanden. Nach Angaben des Bezirkskommandos war die Lage vor allem im Pulkautal dramatisch. Straßen standen bis zu 40 Zentimeter unter Wasser, hängen gebliebene Fahrzeuge mussten geborgen werden. Wohnhäuser waren von den Wassermassen bedroht und wurden teilweise mit Sandsäcken gesichert.

In einer Tankstelle in Schöngrabern schlug ein Blitz ein, es kam zu einem Schmorbrand in der Elektroinstallation, der rasch gelöscht werden konnte.

Ein Wohnhaus in Dürnleis wurde laut Feuerwehr von einer meterhohen Flutwelle durchspült. Zwei Menschen wurden von den Wassermassen mitgespült, sie blieben aber unverletzt.

Der Pegel der Pulkau wurde laufend kontrolliert, doch dem raschen Anstieg folgte auch wieder ein rasches Absinken. Die meisten Einsatzkräfte konnten in den frühen Morgenstunden wieder einrücken, um 8.00 Uhr standen aber immer noch zehn Feuerwehren im Einsatz.

Acker- und Weinkulturen beschädigt

In den Bezirken Gänserndorf und Korneuburg sind am Montagnachmittag rund 2.400 Hektar an Agrarland geschädigt worden. Betroffen waren Acker-, Wein- und Gemüsekulturen, berichtet die Österreichische Hagelversicherung.

Bereits am Sonntagabend hatte ein Hagelunwetter im Bezirk Krems Schäden an rund 600 Hektar Weinkulturen verursacht. Das gesamte Schadensausmaß an den beiden Tagen beträgt knapp zwei Millionen Euro, rund 3.000 Hektar Agrarfläche seien geschädigt worden.

Keller und Straßen im Mürztal überflutet

Ein heftiges Unwetter hat am Montagnachmittag auch im obersteirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mehrere Feuerwehreinsätze ausgelöst. In den Gemeinden Hönigsberg, Langenwang, Neuberg an der Mürz und Spital am Semmering waren Keller überflutet und Straßen unpassierbar. Vier Feuerwehren mit 64 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen waren bis 20.00 Uhr unterwegs, um die Schäden zu beseitigen.

Der heftige Regen - zeitweise hatte es auch gehagelt - hatte gegen 16.10 Uhr eingesetzt, so Bezirks-Feuerwehrpressesprecher Robert Pusterhofer. Die Untergeschoße einiger Häusern standen binnen kurzer Zeit unter Wasser, in Langenwang wurde eine Unterführung der ÖBB-Südbahnstrecke überflutet. In Neuberg wurde der Lichtenbach verklaust und musste freigeräumt werden. Die Lage entspannte sich jedoch, als die heftigen Niederschläge nachließen und in Landregen übergingen.

Ruhig ist es zum Glück in Oberösterreich geblieben.Die neuerlichen Regenfälle am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag haben keine größeren Überschwemmungen nach sich gezogen.

Sommer gibt ein Gastspiel

Am Dienstag zeigt sich das Wetter zwar noch von seiner unbeständigen Seite, ab Mittwoch lässt sich allerdings der Sommer für einige Tage blicken. Der Tag gestaltet sich meist freundlich mit einem Mix aus Sonne und ein paar Quellwolken. Bis auf einzelne Schauer und Wärmegewitter in den Alpen bleibt es großteils trocken. Der lebhafte und teils föhnige Nordwind wird im weiteren Verlauf schwächer und mit 17 bis 27 Grad wird es sommerlich warm.

Donnerstag und Freitag: Die meiste Zeit über scheint die Sonne. Tagsüber entwickeln sich zwar einige Quellwolken, die Schauer- oder Gewitterneigung bleibt allerdings selbst im Bergland nur gering. Der Wind spielt kaum eine Rolle und die Luft erwärmt sich auf badetaugliche 19 bis 30 Grad.

Das Wochenende hat nach derzeitigem Stand weiterhin hochsommerliches Wetter zu bieten, allerdings muss man vor allem im Bergland vermehrt Gewitter einplanen, welche dann auch das Flachland erreichen können. Diese Entwicklung ist aber bei weitem noch nicht abgesichert. Die Temperaturen pendeln sich in etwa zwischen 26 und 30 Grad ein.

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