Trikot statt Tracht: Was haben Fußball und Volkskultur gemeinsam?
Bei der Veranstaltung "Regionalkultur vs. Fußballkultur" am 26. Mai geht es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier Kulturrichtungen.
Mit Blick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft hat die „Kultur.Region.Niederösterreich“ eine neue Veranstaltung ins Leben gerufen. Bei „Regionalkultur versus Fußballkultur“ soll es um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der regionalen Kulturarbeit und des Fußballkults gehen. Die Veranstaltung geht am 26. Mai im NV-Forum im St. Pöltner Landhausviertel über die Bühne.
Gegensätze ziehen sich an
Trikots statt Tracht, Rasen statt Musikbühnen - auf den ersten Blick haben Fußball und regionale Kultur kaum etwas miteinander zu tun. Was die beiden Bereiche vereint, erklärt Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber: „Regionalkultur und Fußballkultur verbindet der Gemeinschaftsgeist, die Nachwuchsarbeit, das Fairplay, die Freiwilligenarbeit. Beide Bereiche würden ohne die vielen Freiwilligen nicht funktionieren.“
Niederösterreichs Fußball zählt mehr als 500 Vereine und 2.000 Mannschaften. Mit 250.000 Akteurinnen und Akteuren kommen auch in der niederösterreichischen Regionalkultur viele engagierte Freiwillige zusammen.
Breite Diskussionsrunde
Anlässlich der Veranstaltung „Regionalkultur versus Fußballkultur“ treffen nun Akteurinnen und Akteure beider Welten in einer Diskussionsrunde aufeinander. Es diskutieren ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll, UEFA-Beauftragte Irene Fuhrmann, Geschäftsführer der Volkskultur Niederösterreich Harald Froschauer und Diözesanbischof Alois Schwarz.
Eine Keynote zum Thema wird Brigitta Schmidt-Lauber, Vorständin des Instituts für Europäische Ethnologie an der Uni Wien, halten. Kabarettist, Musiker und Schauspieler Markus Linder sorgt unterdessen für ein unterhaltsames Rahmenprogramm.
Das kulturelle Event beginnt am Dienstag, den 26. Mai, um 14.30 Uhr, Einlass ist bereits eine Stunde davor.
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