Spannung ohne Gewalt: Autor sorgt mit Kurz-Thrillern für Nervenkitzel

Mit "Splitterschreie" geht Thriller-Autor Roman Klementovic neue Wege - und auf Lesetour.
Roman Klementovic

Mit "Splitterschreie" wagt sich Roman Klementovic auf neues Terrain, damit erscheint am 11. März nämlich die erste Kurz-Thriller-Sammlung des Autors, der von sich selbst sagt, ein bekennender Standalone-Schreiber zu sein.

Doch für das Projekt "Splitterschreie" entschied sich der Autor von "Wenn das Licht gefriert" oder "Dunkelnah", der im niederösterreichischen Marchfeld im Bezirk Gänserndorf aufwuchs und nun mit seiner Familie in Wien lebt, für einen neuen Weg. Bei den Kurz-Thrillern handelt es sich um Fortsetzungen oder Spin-offs seiner bereits erschienenen Bücher.

Roman Klementovic

Roman Klementovic hat sich mit seinem neuen Buch "Splitterschreie" auf neues Terrain gewagt.

Wiedersehen mit Protagonisten und Tatorten

Dabei kommt es etwa zu einem Wiedersehen mit dem Wiener Bezirksinspektor Mück, dem Protagonisten aus Klementovics Erstlingswerk "Verspielt". Dieses Mal jagt er den Donaustadt-Casanova. Außerdem geschieht in einer anderen Geschichte eine Schreckenstat in einem abgeschiedenen Tal, in dem niemand sicher ist, das die Leser von "Wenn der Nebel schweigt" nur allzu gut kennen. 

Als Bonus zu den drei neuen Kurz-Thrillern gibt es einen, der bereits 2021 erschienen ist: "Wenn die Stille schreit".

Klementovic verzichtet in seinen Geschichten auf brutale Gewalt und viel Blut, dennoch erschafft er puren Nervenkitzel, wenn die 16-jährige Julia in "Wenn der Nebel brennt" bemerkt, dass nicht ihre Eltern in der Nacht in ihr Zimmer gekommen sind, sondern zwei Fremde. 

"Splitterschreie" steht für sich

Muss man seine anderen Werke gelesen haben, um sich in den neuen Geschichten zurechtzufinden? "Nein, man muss meine bereits erschienenen Thriller nicht kennen, um Splitterschreie lesen zu können", versichert der Autor, der sich mit dem Erscheinungstag auf Lesetour begibt. 

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