Chronik | Niederösterreich
09.08.2018

Taxizentrale vereitelte Coup von Einbrecherbande

Videoüberwachung neben Taxifunk in Amstetten. Polnische Einbrecher wurden geschnappt.

Mit der Wachsamkeit des Angestellten eines Taxiunternehmens haben mutmaßliche Einbrecher Dienstagnacht im Mostviertel nicht gerechnet. Die Amstettener Firma betreibt parallel zur Taxizentrale eine Fern-Videoüberwachung für Betriebe. Als der Diensthabende auf dem Monitor Verdächtige auf dem Betriebsgelände einer Landmaschinenfirma bei Aschbach wahrnahm, alarmierte er die Polizei.

Mehrere Streifen fuhren zum Tatort. Dort fanden sie ein in der Nähe geparktes polnisches Auto samt Chauffeur. Ein in den Firmenzaun geschnittenes Loch verriet die Einbrecher zudem. Zwei Personen am Areal des Betriebes nahmen die Polizei wahr und flüchteten vom Firmengelände. Wobei ein 36-jähriger Pole wenig später geschnappt werden konnte. Er hatte sich in einem nahen Waldstück im Gebüsch versteckt. Einem Verdächtigen gelang die Flucht. Am Firmenareal lagen sieben Motorsägen, ein Laptop und eine Geldkassette zum Abtransport bereit. Die Bande soll am Vortag in St. Peter/Au einen ähnlichen Einbruch verübt haben. die zwei Festgenommen zeigten sich geständig. Sie wurden in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Das Amstettener Taxiunternehmen Heiss hat mit dem Überwachungssystem ein zweites Standbein aufgebaut. Nächtens wird auf Unternehmen bis nach Salzburg ein wachsames Auge geworfen.