Skigebiete NÖ: Viele Gäste und intensive Beschneiung

Am Wochenende endet die Skisaison in NÖ. Mit 715.000 Besuchen liegt man zwar über den Vorjahren. Einen Wermutstropfen gibt es aber dennoch.
Die Hochkarbahn.

Bis zum 15. März können Skifans in Annaberg, auf der Erlebnisbahn Mönichkirchen, den Ötscherliften Lackenhof und am Hirschenkogel Semmering noch ihre Schwünge in den Schnee setzen. Dann ist dort die Saison vorbei. 

Die Gemeindealpe Mitterbach sowie die Wexl Arena St. Corona haben bereits am vergangenen Wochenende die Lifte abgedreht. Noch bis zum 6. April wird Skifahren auf den Hochkar Bergbahnen möglich sein.

Zeit also, um Bilanz über die niederösterreichische Skisaison 2025/26 zu ziehen. Mit 715.000 Besuchen lag die Auslastung zwar laut der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus im Schnitt 22 Prozent über den drei Vorjahren. Ohne technische Beschneiung wäre das allerdings nicht möglich gewesen.

„Regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bergbahnen“

„Diese erfreuliche Besucherstatistik unterstreicht die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bergbahnen“, sagt die für Tourismus zuständige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Die Betriebe mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichten den Gästen – von Familien mit kleinen Kindern bis zum Rennlauf – den Schneesport ganz in der Nähe auszuüben. „Das gehört für viele Menschen zum Lebensgefühl dazu, auch dafür steht Niederösterreich“, sagt Mikl-Leitner.

Wenig Naturschnee

„In dieser Wintersaison mit österreichweit sehr wenig Naturschnee hat sich gezeigt, wie hervorragend die technische Beschneiung den Betrieb der Skigebiete ermöglicht, um den Erwartungen der Gäste gerecht zu werden“, sagt Markus Redl, Geschäftsführer der landeseigenen ecoplus Alpin GmbH. 

Beschneit wird auch am Gletscher

Österreichweit werden mittlerweile rund 75 Prozent der Skiflächen beschneit, „die 25 Prozent, die nicht beschneit werden, sind auch nicht in Betrieb“, sagt Redl. Ohne technische Beschneiung sei der Betrieb von Skigebieten nicht mehr möglich, denn auch das wirtschaftliche Umfeld, von Gasthäusern über Hotels bis zu Skihütten, brauche Planbarkeit. Und, so Redl weiter: „Wir sind zwar in den Voralpen, aber die Notwendigkeit der Beschneiung ist heute überall gegeben, sogar in den Gletscher-Skigebieten.“

Das Skigebiet Annaberg.

Das Skigebiet Annaberg.

„Hochgerechnet sollten wir bis Saisonende an unseren fünf Standorten Annaberger Lifte, Erlebnisalm Mönichkirchen, Hochkar Bergbahnen, Ötscherlifte Lackenhof und Wexl Arena St. Corona am Wechsel rund 495.000 Besuche erreichen. Im Vergleich zu den drei Vorwintern können wir heuer um 12 Prozent mehr Betriebstage anbieten; die Steigerung bei den Ersteintritten geht aber weit darüber hinaus. Bei der Wexl Arena St. Corona am Wechsel liegen bereits die endgültigen Zahlen vor: Mehr als 62.000 Besuche sind ein neuer Bestwert für das Familienskiland.“

Wexl Arena startet in den Sommerbetrieb

Man sei auch gespannt auf die Abrechnung der gebietsübergreifenden Saisonkarte „Bergerlebnispass Niederösterreich“ – „bisher liegen die Nutzungen auf Rekordkurs“, sagt Redl.

Wie geht es mit den Skigebieten jetzt weiter? Die Wexl Arena St. Corona am Wechsel bereitet bereits den Sommerbetrieb vor: Mit den Wexl Trails geht es am Samstag, 28. März 2026, los.

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