Reifen von Auto mit ukrainischem Kennzeichen im Pielachtal aufgestochen

Polizeiauto
In Kirchberg an der Pielach sollen die Täter sogar gleich zwei Mal zugeschlagen haben.

War es ein klassischer Akt des Vandalismus oder war er gar durch Fremdenhass motiviert? Vor dieser Frage stehen nun die Ermittler in Kirchberg an der Pielach (Bezirk St. Pölten-Land). 

Auto parkte auf Hauptstraße

Vor einigen Wochen wurde bei einem Auto, das auf der Hauptstraße der 3.200 Einwohner zählenden Gemeinde geparkt hatte, alle vier Reifen aufgestochen. Doch das Auto gehörte keinem Einheimischen, dieses Fahrzeug hatte ein ukrainisches Nummernschild. 

Der Vorfall wurde auch entsprechend zur Anzeige gebracht, wie die Landespolizeidirektion auf KURIER-Anfrage bestätigte.
Nicht der letzte Vorfall in den sozialen Netzwerken gibt es nun aber Aufregung um einen weiteren Vorfall rund um dieses Auto. 

Erneuter Vorfall

„Heute beim Spaziergang mit dem Hund sah ich, dass es schon wieder passiert ist. Was geht in einem Menschen vor, der so etwas tut?“, berichtete eine Userin via Facebook, dass bei dem Fahrzeug kurz vor dem Jahreswechsel erneut die Reifen aufgestochen worden sein dürften. 

Mit Stand von Montag sei den Beamten  in der Pielachtaler Gemeinde allerdings kein zweiter Vorfall  gemeldet worden, so die Polizei. 

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