Pfarrer starb während Messe: Wiesmath nimmt Abschied

Nach dem Tod des beliebten Priesters Raimund Beisteiner findet in der Gemeinde im Bezirk Wiener Neustadt am Samstag die Beerdigung statt.
Ein Priester während einer heiligen Messe

Wiesmath trauert um seinen Pfarrer. Raimund Beisteiner war in der Gemeinde im Bezirk Wiener Neustadt am Sonntag während der Heiligen Messe gestorben. Der 59-Jährige sei nach der Kommunionspendung unvermittelt zusammengebrochen und habe trotz "sofort eingeleiteter professioneller Hilfe" nicht überlebt, teilte die Erzdiözese Wien auf ihrer Homepage mit. 

Familiengrab im Burgenland

Auch Erzbischof Josef Grünwidl nahm an einer Gebetsstunde für Beisteiner teil, der am Samstag, dem 7. Februar zu Grabe getragen wird. Ab 8 Uhr besteht in der Pfarrkirche Wiesmath die Möglichkeit, Abschied zu nehmen, um 10 Uhr wird das Requiem gefeiert, danach erfolgt die Überstellung in Beisteiners Heimatgemeinde Lackendorf im Burgenland, wo er im Familiengrab beigesetzt wird.

Der 1966 Geborene war als gelernter Koch in das Oratorium des hl. Philipp Neri in Maria Lanzendorf eingetreten, wurde 1999 zum Priester geweiht und leitete die Pfarre Wiesmath seit dem Jahr 2006. Er war außerdem Dekanatsmännerseelsorger im Dekanat Kirchschlag.

"Mit seinem plötzlichen Tod verliert die Kirche in Wien einen Priester, der seine Aufgaben mit Ernsthaftigkeit, Pflichtbewusstsein und seelsorglicher Umsicht erfüllte und bei vielen Menschen großes Vertrauen und Wertschätzung genoss", betonte die Erzdiözese. 

Beisteiner wurde 59 Jahre alt, er war auch in den Pfarren Hochwolkersdorf und Schwarzenbach tätig. Außerdem hatte Beisteiner zahlreiche überregionale Aufgaben übernommen. So war er etwa seit 2007 geistlicher Leiter der Legion Mariens in Österreich (Senatus von Österreich).

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