Grünwidl trifft erste Personalentscheidungen

++ HANDOUT ++ BISCHOFSWEIHE UND AMTSEINFÜHRUNG VON JOSEF GRÜNWIDL
Der neue Wiener Erzbischof hat zwei wichtige Führungspositionen in der Erzdiözese Wien besetzt.

Der am vergangenen Samstag zum Bischof geweihte neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat erste Personalentscheidungen bekanntgegeben: Generalvikar – der zweite Mann hinter dem Bischof, eine Art Geschäftsführer der Diözese – wird mit September Andreas Kaiser. Der 53-Jährige ist derzeit Pfarrer und Dechant in Stockerau und Vorsitzender des diözesanen Priesterrates (als Nachfolger Grünwidls). Kaiser folgt auf Nikolaus Krasa (65), der dieses Amt seit 15 Jahren ausübt.

Bereits mit 1. Februar wird der Perchtoldsdorfer Pfarrer und Dechant Richard Kager (57) Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald (Vikariat Süd). Diese Funktion hatte Grünwidl selbst zuletzt ausgeübt – und Kager war Grünwidls (Wunsch-)Nachfolger in Perchtoldsdorf.

Die Erzdiözese Wien besteht aus drei Vikariaten: Das Vikariat Süd liegt zur Gänze in Niederösterreich und umfasst rund 280.000 Katholiken in knapp 200 Pfarren. Die beiden anderen Territorialvikariate sind die Stadt Wien plus Klosterneuburg (Bischofsvikar P. Dariusz Schutzki) und das Vikariat unter dem Manhartsberg, das von Weinviertel und Marchfeld gebildet wird (Weihbischof Stephan Turnovszky).

Kommentare