Pony in Brunnen gestürzt: Aufwendige Tierrettung mit Happy End

Nur die Nüstern des Ponys ragten noch aus dem Wasser. Das Tier wurde mit einem Bagger aus seiner misslichen Lage befreit.
Ein Pony mit nasser Mähne und bunter Decke über dem Rücken wird von einem Feuerwehrmann gestreichelt.

Am 5. März rückten die Feuerwehren Oberrohrbach und Unterrohrbach (Bezirk Korneuburg) zu einer Tierrettung aus. Ein Pony war etwa drei Meter tief in einen Brunnen gefallen. 

Lediglich die Nüstern des Tieres ragten beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Wasser, wie die Freiwillige Feuerwehr Oberrohrbach berichtet.

Ein Foto von dem Pony, dass am Boden des Schachts zu sehen ist.

Das Pony hatte sich am Boden verkeilt.

Zunächst wurde der Wasserstand gesenkt und die Polizei sowie ein Tierarzt hinzugerufen. Mitarbeiter des Feuerwehr- und Sicherheitszentrums unterstützten den Einsatz ebenfalls, unter anderem mittels Spezialausrüstung. Um die Bergung zu ermöglichen, musste der Verschlag über dem Brunnen teilweise abgebaut werden.

Erste Schritte und Fütterung

Nach langwieriger Kleinarbeit sei es schließlich gelungen, das verkeilte Tier mit Hilfe eines Baggers aus seiner misslichen Lage zu befreien. Der Tierarzt kümmerte sich um Untersuchung und Behandlung. Ein Container mit Warmwasser wurde zudem organisiert, um das unterkühlte Pony aufzuwärmen. Das Tier war schließlich in der Lage, erste Schritte zu gehen und konnte gefüttert werden. 

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