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Chronik Niederösterreich
05/06/2021

Pärchen versuchte bei Banken Kredite zu ergaunern

Mit gefälschten Reisepässen und Dokumenten wurde eine bessere Bonität vorgespielt

Beamte der Polizei Brunn am Gebirge haben einem mutmaßlichen Betrügerpärchen das Handwerk gelegt. Die vermeintlichen Kreditschwindler sollen bei diversen Banken mit gefälschten Ausweisen und Urkunden versucht haben, an stattliche Kredite zu gelangen. Am 24. März klickten für die 36-jährige Frau und ihren 37-jährigen Begleiter bei einem Betrugsversuch die Handschellen.

Wie die Ermittlungen seither ergaben, soll das Paar diverse Betrugshandlungen von Jänner bis März 2021 in Wien und Niederösterreich vorgenommen haben. Wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab, sollen Reisepässe, Meldezettel, Lohnzettel und Sozialversicherungsauszüge gefälscht worden sein. Mit den Dokumenten soll das Paar eine positive Bonität vorgegaukelt haben, um damit an Bankkredite zu kommen. Die Verdächtigen gaben an, das Geld zur Finanzierung von Elektrogeräten und für ein Auto zu benötigen.

Durch den Schwindel konnten sie Barbeträge und Elektrogeräte im Gesamtwert von mindestens 40.000 Euro erbeuten. Bei sechs Finanzierungsinstituten wurden die gewünschten Kredite nicht genehmigt, sodass es bei Betrugsversuchen blieb. Insgesamt ging es dabei um Finanzierungen im Wert von mehr als 100.000 Euro. Die Beschuldigten waren teilweise geständig. Die Polizisten konnten vier Mobiltelefone sowie gefälschte Dokumente sicherstellen. Das Paar sitzt in der Justizanstalt Wiener Neustadt in Untersuchungshaft.

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