Am Sonntag hat es auf der Westautobahn(A1) bei Amstetten eine Geisterfahrerin gegeben, die zwei Unfälle verursacht hat, wie der ORF online berichtet. Erste Erhebungen der Polizei haben ergeben, dass die Frau bei der Autobahnabfahrt Amstetten-West in die falsche Richtung – Salzburg statt Wien – gefahren sein soll.
Danach habe sie versucht zu wenden. Laut einer klinischen Untersuchung war die 66-Jährige aus dem Bezirk Amstetten fahruntauglich, teilte die Landespolizeidirektion am Abend mit.
Ein Autofahrer schaffte es noch, rechtzeitig zu bremsen, ein nachkommendes Fahrzeug konnte aber nicht mehr ausweichen und fuhr hinten auf. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Die Geisterfahrerin wurde nicht in den Unfall verwickelt und fuhr weiter. Nur einen Kilometer weiter dürfte sie ein Auto gestreift haben, das auf dem Pannenstreifen stehen blieb. Verletzt wurde niemand.
Autobahn musste nicht gesperrt werden
Die Polizei stoppte die Geisterfahrerin und ermittelt die genauen Hintergründe.
Durch den Unfall bildete sich Sonntagvormittag ein Stau. Der Verkehr konnte laut Polizei aber am Pannenstreifen vorbeigeleitet werden, die Autobahn musste deshalb nicht gesperrt werden.
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