Niederösterreich: Pkw schlitterte 200 Meter über die Autobahn

Ein schwer beschädigtes Auto wird von der Feuerwehr Ebreichsdorf mit einem Kran geborgen.
Auf der A3 hat sich in der Nacht auf Donnerstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Grund dafür dürfte der Sekundenschlaf des Lenkers sein.

In der Nacht auf Donnerstag dürfte ein zirka 25-jähriger Pkw-Lenker hinter dem Steuer seines Fahrzeuges auf der A3 zwischen Ebreichsdorf und Guntramsdorf in Fahrtrichtung Wien kurz eingeschlafen sein. Er verlor die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen die Leitschiene. Dabei wurde ein Rad aus dem Fahrzeug gerissen und über den Wildzaun geschleudert. Das Rad kam neben der B16 zum Liegen. Der Wagen schlitterte über 200 Meter über alle Fahrspuren auf der Autobahn weiter, prallte gegen die Mittelbetonleitwand und kam schließlich zwischen Pannenstreifen und erster Fahrspur zum Stillstand.

Ein schwarzer PKW ist nach einem Unfall stark beschädigt; Feuerwehrleute sind vor Ort.

Feuerwehrleute beseitigen eine Ölspur auf einer dunklen Straße mit einem Kranwagen.

Nachts erstreckt sich ein Feld hinter einem Drahtzaun entlang einer Straße mit Verkehrsschildern.

Verletzungen unbestimmten Grades

Der Lenker wurde dabei unbestimmten Grades verletzt und von Sanitätern des Samariterbundes Ebreichsdorf versorgt und in weiterer Folge ins Krankenhaus nach Baden gebracht. Der Unfallwagen musste von der Feuerwehr Ebreichsdorf mittels Kran geborgen werden. Von der Feuerwehr mussten auch ausgelaufene Betriebsmittel gebunden werden. Die ASFINAG musste eine über 200 Meter lange Ölspur beseitigen.

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