Der Säugling starb im SMZ Ost.

© KURIER/Franz Gruber

St. Pölten
02/14/2017

Nach Tod eines Babys: Ermittlungen gegen Eltern wegen Mordes

Die Mutter wurde in den Mittagsstunden von der Polizei festgenommen.

Nach dem Tod eines misshandelten Babys laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in St. Pölten weiterhin auf Hochtouren. Die vorläufigen Ergebnisse der Obduktion haben ergeben, dass die Verletzungen bei dem dreieinhalb Monate alten Kind - unabhängig vom Alter der Verletzungen - von massiven Schlägen auf die Scheitelregion des Säuglings stammen müssen, berichtet Karl Wurzer, Staatsanwalt in St. Pölten, dem KURIER. Laut ersten Angaben des gerichtsmedizinischen Sachverständigen sei ein Schädel-Hirn-Trauma als Todesursache festgestellt worden, heißt es.

Mittagsstunden

Daher laufen die Ermittlungen gegen die Eltern ab sofort wegen Mordes. Die Mutter wurde in den Mittagsstunden von der Polizei festgenommen. Am Nachmittag wurde ein Antrag auf U-Haft des am Montag in die Justizanstalt St. Pölten eingelieferten Kindesvaters (30) eingebracht.

Der Säugling war in der Nacht auf Sonntag in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital gebracht und von St. Pölten ins SMZ Ost nach Wien überstellt worden, wo er starb. Die Ärzte schlugen in der Folge wegen mutmaßlicher Misshandlung Alarm. Festgestellt worden seien ein Schädelbruch, mehrere möglicherweise auch ältere Rippenbrüche sowie Hämatome.

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