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Chronik Niederösterreich
01/18/2020

Mehr Stellplätze für NÖ: Wien hilft beim Park&Ride-Ausbau

Stadt steuert bis zu 3,25 Millionen Euro für Pkw-Stellplätze südlich der Bundeshauptstadt bei.

von Marlene Penz

Jeden Tag pendeln rund 260.000 Personen von Niederösterreich nach Wien. Viele von ihnen nutzen dazu öffentliche Verkehrsmittel. Aber auch dafür müssen die meisten zuerst in ihr Auto steigen, um Haltestellen für Busse oder Bahnhöfe zu erreichen. In Niederösterreich gibt es dafür 40.000 Park&Ride-Stellplätze – und es sollen mehr werden.

Das steht im neuen Pakt

Bis 2025 soll diese Zahl auf 50.000 ausgebaut werden. Und daran beteiligt sich auch Wien. Die Stadt wird in den Jahren 2021 bis 2025 insgesamt bis zu 3,25 Millionen Euro zur Errichtung von acht Park&Ride-Anlagen mit fast 2.000 Stellplätzen beitragen. Das legten nun die Länder Niederösterreich und Wien in einem Pakt fest.

Konkret wird man gemeinsam an der Umsetzung der Anlagen in Himberg, Leobersdorf, Wiener Neustadt, Gramatneusiedl, Ebreichsdorf, Trautmannsdorf, Ebenfurth und Götzendorf arbeiten.

"Jedes Auto vor der Stadtgrenze entlastet Verkehrsnetz"

„Jedes Auto, das bereits vor den Stadtgrenzen gegen ein öffentliches Verkehrsmittel getauscht wird, entlastet das Wiener Straßenverkehrsnetz und das Klima“, begründet Stadtrat Peter Hanke, die Investitionen. Konkret beteiligt man sich seitens der Bundeshauptstadt mit 20 Prozent der vom Land NÖ und den Standortgemeinden zu tragenden Kosten.

In diesem Zeitraum wird Niederösterreich 20 Millionen Euro für den Ausbau der Stellplatzflächen im ganzen Bundesland in die Hand nehmen.

"Umstieg auf Bahn so einfach wie möglich"

Ludwig Schleritzko, nö. Verkehrslandesrat, der den Pakt mitverhandelt hat, sagt: „Wir teilen uns nicht nur eine Landesgrenze, sondern auch eine Überzeugung: Im Miteinander können wir viele Herausforderungen im Verkehr rund um Wien besser lösen. Wir wollen gemeinsam den Pendlerinnen und Pendlern nach Wien den Umstieg vom Auto auf die Bahn so einfach wie möglich machen.“

Es ist der zweite Pakt zwischen den beiden Bundesländern nach jenem von 2012 bis 2016, der vom damaligen Landeshauptmann Erwin Pröll und Bürgermeister Michael Häupl ausverhandelt wurde. Damals wurden 2,7 Millionen Euro von Wiener Seite investiert.

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