Pflegeschulen Hollabrunn und Stockerau haben eine neue Direktorin
Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege hat seit 1. Februar eine neue Direktorin: Manuel Wieser hat die Leitung übernommen.
Manuela Wiesner ist seit Anfang des Monats neue Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) Hollabrunn und Stockerau. Damit folgt sie auf den pensionierten Direktor Josef Brandstötter.
Die beiden Schulen bleiben weiterhin an ihren Standorten, mit dem jeweiligen Bildungsangebot, bestehen, heißt es in einer Aussendung der Landesgesundheitsagentur (LGA). Denn immer wieder gibt es Gerüchte, dass der Hollabrunner Standort geschlossen werden soll. Wiesner war bisher interimistische Direktorin der GuKPS Stockerau. Die gemeinsame Leitung soll die Zusammenarbeit der Teams stärken und Synergien nutzen.
Wertvolle Einblicke in die Welt der Pflege
Nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin in Zwettl, begann Wiesner im Unfallkrankenhaus (UHK) Meidling in Wien zu arbeiten, bevor sie ihr beruflicher Weg als Lehrerin für Gesundheitsberufe in die Gesundheits- und Krankenpflegeschule nach Freistadt in Oberösterreich führte, wo sie auch als stellvertretende Direktorin tätig war. "Diese Erfahrung hat mir einerseits wertvolle Einblicke in die Pflegewelt gewährt, andererseits auch meine Leidenschaft für die Ausbildung neuer Pflege-Fachkräfte geweckt", sagt sie.
Manuela Wiesner ist neue Direktorin der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege in Hollabrunn und Stockerau.
Ein beruflicher Wechsel führte Wiesner danach an den damals größten Schulstandort in Wien, an die GuKPS am AKH Wien. Dort war sie zwölf Jahre als Pflegepädagogin tätig, in dieser Zeit wurde zudem ihr Interesse an Kinästhetik (bewusste Bewegungswahrnehmung) geweckt, welche Basis für ihre Tätigkeit als Kinästhetiktrainerin ist. Ebenso zählen das Pflegesetting in der Hauskrankenpflege und im Langzeitbereich mit Schwerpunkt Geriatrie und Demenz zu ihren Spezialgebieten.
Kommunikation, Teamführung und strategisches Denken
Während ihrer nachfolgenden Tätigkeit als Lehrerin und stellvertretender Leitung der Bildungsabteilung der Sozialen Dienste der Adventmission in Wien, absolvierte Manuela Wiesner in Graz berufsbegleitend das Masterstudium als Pflegepädagogin. "Während des Studiums und aufgrund der gesammelten Berufserfahrungen konnte ich meine fachlichen Kompetenzen ausbauen und mein Wissen in den Bereichen Kommunikation, Teamführung und strategisches Denken zusätzlich vertiefen“, erklärt die neue GuKPS-Direktorin Wiesner.
Gemeinsame Leitung zweier Schulen
Im Jahr 2017 kam sie an die GuKPS Stockerau, wo sie als Lehrerin tätig war, ab 1.Oktober 2020 als stellvertretende Direktorin. Seit März des Vorjahres übte sie die Funktion der interimistischen Direktorin aus.
Nach einem erfolgreich absolvierten Hearing übernahm sie nun die gemeinsame Leitung der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn und Stockerau. "Es macht mir Freude, Menschen zu inspirieren, zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen an einem Strang zu ziehen“, so Schuldirektorin Wiesner. "Ich bin überzeugt, dass eine gute Führungskraft Empathie und Verständnis für die Bedürfnisse des Teams benötigt."
"Es macht mir Freude, Menschen zu inspirieren, zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen an einem Strang zu ziehen."
neue Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn
Ihr Ziel sei es, ein Umfeld und einen Rahmen zu schaffen, in dem jede Einzelne und jeder Einzelne sein Potenzial bestmöglich entfalten kann. "Ich freue mich darauf, meine pädagogischen Erfahrungen, meine Freude am Beruf und mein Wissen einbringen zu können, um gemeinsam mit meinem Team positive Veränderungen zu bewirken", betont die Direktorin.
Verantwortungsbewusstes Organisationstalent
"Manuela Wiesner hat ihr Können bereits in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, dass sie beim Hearing überzeugen konnte und dass sie künftig unsere beiden Schulstandorte Hollabrunn und Stockerau leitet", meint Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger. Sie schreibt Wieser Verantwortungsbewusstsein und Organisationstalent zu, das gepaart mit iihrer Erfahrung im pädagogischen Bereich die besten Voraussetzungen "für die optimale Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen, welche die neue Aufgabe - neue Fachkräfte im Pflegebereich anzuleiten, zu unterstützen und auszubilden - mit sich bringt".
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