Gefängnis in NÖ am Limit: Neue Leiterin startet mit voller Belegung

Die Justizanstalt St. Pölten ist überfüllt – und in die Jahre gekommen. Leiterin Maria Lalics hofft nun auf bauliche Maßnahmen.
Zwei Frauen halten eine Urkunde vor Flaggen Österreichs und der EU in einem Raum.

Großer Festakt hinter dicken Mauern: Am Donnerstag wurde die neue Leiterin der Justizanstalt St. Pölten (JA), Maria Lalics, offiziell begrüßt. Lalics gilt als sehr kompetent, war unter anderem als Staatsanwältin tätig und konnte auch Praxiserfahrungen in der JA Krems-Stein sammeln.

Zu tun gibt es für die Gefängnischefin in der Landeshauptstadt genug. Mit 252 Insassen ist die JA, die sich im Herzen der Stadt befindet, überbelegt. Zudem nagt an der mehr als 120 Jahre alten Institution bereits der Zahn der Zeit. 

Zahlreiche Gratulanten

„Bauliche Veränderungen“ wünscht sich deshalb Lalics; unter anderem seien neue Gemeinschaftsräume notwendig. Unterstützung erhielt sie dabei von Friedrich Alexander Koenig, dem Generaldirektor für den Strafvollzug in Österreich. Auch er hofft, dass die budgetären Mittel für den Strafvollzug erhöht werden.

Als Gratulanten stellten sich unter anderem Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ), Stadtchef Matthias Stadler (SPÖ), Landtagsabgeordneter Fritz Ofenauer (ÖVP), Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, Vize-Polizeichef Roland Scherscher, LKA-Leiter Stefan Pfandler, Militärkommandant Georg Härtinger und Johann Fuchs, Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, ein.

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