Spatenstich: Hollabrunner HTL bekommt Ballspielhalle um 10 Millionen

Ballspielhalle HTL Hollabrunn
Die Hollabrunner HTL bekommt eine neue Ballspielhalle. 2027 soll das schwebende Bauwerk mit Ruhezone auf dem Dach fertig sein.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos), Staatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ), Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Bernd Wiltschek, Leiter des Unternehmensbereiches Schulen der BIG,  Hollabrunns Bürgermeister Alfred Babinsky (ÖVP) und HTL-Direktor Wolfgang Bodei griffen gemeinsam zu den Spaten, um den Baubeginn der neuen Ballspielhalle für die HTL Hollabrunn einzuläuten.

10 Millionen Euro für Ballspielhalle mit Ruhezone auf dem Dach

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) errichtet im Auftrag des Bildungsministeriums und der Bildungsdirektion NÖ eine neue Ballspielhalle - Kostenpunkt: 10 Millionen Euro. Auf dem Dach der neuen Garderoben entsteht eine begrünte Ruhezone und Treffpunkt für die gut 1.200 Schüler. Im Zuge der Arbeiten wird außerdem die bestehende Turnhalle an geltende Normen angepasst, technisch optimiert und barrierefrei erschlossen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant.

HTL Hollabrunn

Hollabrunner Bürgermeister Alfred Babinsky, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt, Bildungsminister Christoph Wiederkehr, HTL-Direktor Wolfgang Bodei und Leiter des Unternehmensbereiches Schulen der BIG Bernd Wiltschek beim Spatenstich für die neue Ballspielhalle der HTL Hollabrunn.

Eine Halle, die schwebt

Der Entwurf des Grazer Architekturbüros pittino & ortner sieht die Errichtung eines offenen und transparenten Zubaus in direktem Anschluss an die bestehende Turnhalle vor. Architektonisches Highlight des klaren und kompakten Zubaus ist ein umlaufendes Fensterband, das für ausreichend natürliche Belichtung sorgt und der Halle eine schwebende Anmutung verleiht, heißt es in einer Aussendung. Eine schützende Netzfassade im obersten Bereich des Baukörpers dient als Beschattung gegen sommerliche Überwärmung.

"Die neue Ballspielhalle ist eine wertvolle Investition in die Bildungslandschaft Niederösterreichs. Hier finden die Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Ausgleich zum Schulalltag“, ist Bildungslandesrätin Teschl-Hofmeister überzeugt. Denn es sei wissenschaftlich erwiesen, dass Sport und Bewegung neben den körperlichen auch die geistigen Fähigkeiten stärken. 

Echter Wohlfühlort für Schüler

Wiederkehr ist vom Dachgarten und dem schwebenden Zubau begeistert. "Sie wird für Schüler ein echter Wohlfühlort innerhalb der Bildungseinrichtung sein", ist der Bildungsminister überzeugt. Die Umsetzung des innovativen Konzepts unterstreiche, wie moderner Bildungszubau aussehen kann.

Trainingsstätten für Sportvereine

"Die Turnhallen und Turnsäle in unseren Schulen sind das Rückgrat der österreichischen Sportinfrastruktur. Hier erleben Kinder im Turnunterricht und in der täglichen Bewegungseinheit in einem sicheren Umfeld Gemeinschaft und Freude am Sport", ergänzt Sport-Staatssekretärin Schmidt, die weiß, dass solche Räume "unverzichtbare Trainingsstätten" für lokalen Sportvereine sei. Deshalb müssen Sport und Bildung Hand in Hand gehen. 

"Die Schaffung einer neuen Sporthalle ist daher eine Investition in Bildung, in Begegnung – und in die Zukunft der Gemeinde“, so Schmidt.

Besonderer Zubau mit Aus- und Einblicken

Die Ruhezone auf dem Dach wird ein Treffpunkt mit Ausblick auf das weitläufige Schulgelände und gibt einen Einblick ins Innere der Sporthalle. Ein neuer Hang wird entstehen, der mit Sitzstufen ausgestattet werden wird - so lädt er zum Verweilen ein und wird zur Zuschauertribüne für den Volleyballplatz.

Ein neuer Lift sorgt für die barrierefreie Zugänglichkeit der bestehenden Turnhalle sowie die barrierefreie Anbindung des neuen, oberen Dachgartens.

Bewegung und Sport sind für konzentriertes Lernen und Arbeiten essenziell. "Dieser besondere Zubau für die HTL Hollabrunn ist eine gelungene Kombination von Ästhetik und Funktionalität und wird den Alltag der Schülerinnen und Schüler bereichern", ist Wiltschek überzeugt. 

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