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Heiratsschwindel
02/26/2013

Polizei prüft neue Fälle

Ermittlungen. Die Exekutive prüft weitere Anschuldigungen gegen den Verdächtigen.

Es gibt neue Opfer, die Polizei überprüft das gerade.“ – Laut Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, wird im Fall des mutmaßlichen Heiratsschwindlers aus Wien noch immer ermittelt. Einen Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft gibt es nicht.

Helga Kaltenbacher, 29, aus Erlauf in Niederösterreich war mit Betrugsvorwürfen gegen Michael K., 25, zur Polizei gegangen. Mittlerweile sollen sich an die zwei Dutzend Opfer gemeldet haben. Mit den rührseligsten Lügengeschichten dürfte der Verdächtige den Frauen Geld herausgelockt haben.

Unschuldsbeteuerungen von K. empfindet Kaltenbacher, alleinerziehende Mutter eines Achtjährigen, als lächerlich und zynisch. 14.000 Euro soll der Mann, der sich unter falschem Namen und als falscher Wiener Feuerwehrmann bei ihr eingeschlichen hat, allein von ihr ergaunert haben.

Nach dem Kennenlernen übers Internet brach eine SMS die Scheu der Frau. Die Eltern seien tödlich verunglückt, er brauche jemanden zum Reden, soll ihr der Schwerenöter geschrieben haben. Zur Abdeckung der Begräbniskosten bat K. erstmals um Geld. „Später ist auch noch der Bruder gestorben und vieles mehr, aber alles war erlogen“, ärgert sich die Betrogene.

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