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Wien/NÖ
02/21/2013

Heiratsschwindler stellte sich Fahndern

Die Ermittlungen dauern noch an - die Polizei geht von bis zu 13 Opfern aus.

Jener 25 Jahre alte Wiener, der unter dem Verdacht des Heiratsschwindels steht, hat sich gestellt. Die Polizei gehe aktuell von "neun bis 13" Opfern aus, sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Als Gesamtschadenssumme würden vorerst 30.000 Euro angenommen.

Nach dem Mann war nach dem Bekanntwerden von drei Fällen gefahndet worden. Es gebe drei Geschädigte - zwei Frauen in Wien, ein weiteres Opfer im Bezirk Melk, teilte die Landespolizeidirektion NÖ am Dienstag mit. In der Folge stellte sich der Beschuldigte in Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung). Die Zahl der mutmaßlich Geschädigten wuchs an.

Der 25-Jährige soll sich das Vertrauen der Frauen "als liebender Stiefvater und Lebensgefährte" erschlichen haben, so die Ermittler. Er habe ihnen in der Folge Geldbeträge dadurch herausgelockt, dass er angab, seine Eltern seien bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen bzw. sein Bruder sei verstorben. Daher brauche er Bargeld für Begräbniskosten und außerdem für diverse Verkehrsstrafen.

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