Härtefall: Feuerwehr musste Beton aus umgestürztem Mischwagen schaufeln

Schweißtreibender Einsatz für die Feuerwehrleute
Tonnenschwerer Betonmischer lag in St. Pantaleon quer über die Bundesstraße

Oft verlangt der Feuerwehralltag den Freiwilligen alles ab. Ein umgestürzter und quer auf der Bundesstraße liegen gebliebener Betonmischwagen wurde für die Feuerwehren im Bezirk Amstetten zu einem schweißtreibenden Bergeeinsatz. Bevor der tonnenschwere Riese geborgen werden konnte, musste nämlich die Trommel des Mischers aufgeschnitten und der Beton aus dem Innenraum geräumt werden.

Härtefall: Feuerwehr musste Beton aus umgestürztem Mischwagen schaufeln

Mit Baggerzange wurde die Mischertrommel geöffnet

Die Feuerwehr St. Pantaleon wurde Montagnachmittag zum verunglückten Schwerfahrzeug auf der B123a im Gemeindegebiet gerufen. Der Mischwagen hatte sich auf der Fahrbahn quergestellt und war dann umgestürzt. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus der Fahrerkabine befreien und in Sicherheit bringen.

Sofort war klar, dass der Ortsfeuerwehr das technische Einsatzgerät zur Bergung fehlte. Deshalb wurde der Bergekran der Feuerwehr Amstetten nachalarmiert.

Härtefall: Feuerwehr musste Beton aus umgestürztem Mischwagen schaufeln

Vor der Bergung musste der Beton aus der Trommel des Mischfahrzeuges entfernt werden

Um das Fahrzeug wieder aufstellen zu können war es auch notwendig, den langsam hart werdenden Beton rasch aus der Mischertrommel zu bekommen. Mithilfe eines angeforderten Baggers mit einer Schneidezange wurde die Trommel ähnlich einem Dosenöffner aufgerissen. Danach musste der Beton händisch aus dem Trommelinneren geschaufelt werden.

Härtefall: Feuerwehr musste Beton aus umgestürztem Mischwagen schaufeln

Dann erst konnte das Schwerfahrzeug aufgestellt und abtransportiert werden. Die Feuerwehr musste dann weiters ausgeflossenes Betriebsmittel binden und die Fahrbahn reinigen.  Nach mehreren Stunden konnte die B123a wieder für den Verkehr freigegeben werden und die Freiwilligen konnten ins Feuerwehrhaus einrücken.

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