Wahl in St. Pölten: FPÖ will jetzt im Koalitionspoker mitmischen
Am Dienstag verhandelten Stadler (SPÖ) und Antauer.
Der Koalitionspoker in St. Pölten läuft auf Hochtouren. Nach dem ersten Gespräch mit SPÖ-Stadtchef Matthias Stadler, der bei der Wahl die absolute Mehrheit verloren hatte, zeigt sich die FPÖ offen für weitere Verhandlungen.
FPÖ-Gemeinderat und Landesrat Martin Antauer betont, man sei bereit, Verantwortung zu übernehmen – entscheidend sei dabei jedoch eine neue Form der politischen Zusammenarbeit.
"Keine Hinterzimmer-Packeleien"
„Es geht um den Auftrag der Wähler. Die Bevölkerung muss im Zentrum stehen“, erklärte Antauer. Sollte die SPÖ zu Gesprächen mit den Freiheitlichen bereit sein, müssten diese offen und ehrlich im Interesse der Bürger geführt werden.
Klare Absagen erteilt die FPÖ möglichen Absprachen hinter verschlossenen Türen. Für „Hinterzimmer-Packeleien am Bürger vorbei“ stehe man nicht zur Verfügung, so Antauer. Ihm gehe es ausschließlich um die Zukunft seiner Heimatstadt St. Pölten.
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