© Feuerwehr Fischamend

Chronik Niederösterreich
04/09/2019

Fischamend: Von vermisster 48-Jähriger fehlt weiter jede Spur

Mehr als 100 Einsatzkräfte hatten am Montag den Ort sowie die Au durchkämmt. Gefunden konnte die Frau jedoch nicht werden.

von Katharina Zach

Noch immer ist eine 48-Jährige aus Fischamend spurlos verschwunden. Die Frau wird seit Sonntag vermisst, eine groß angelegte Suchaktion Montagnachmittag blieb ergebnislos. Die Polizei wird nun weitere Ermittlungsansätze prüfen.

Montagmittag erstattete der Lebensgefährte der Frau Anzeige bei der Polizei. Er gab an, dass sie am Sonntag das Haus verlassen habe, seither sei sie nicht zurück gekehrt. Um 14.30 Uhr wurde die Suche gestartet.

Neben mehreren Polizeistreifen war auch der Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz, der die Gegend mit einer Wärmebildkamera absuchte.

Eine Polizeihundestreife durchstöberte unwegsames Gebiet und jene Gegenden, in denen der Hubschrauber aufgrund der Nähe zum Flughafen nicht fliegen durfte, berichtet der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Manfred Hanakampf.

Insgesamt 27 Suchhunde von Rotem Kreuz und dem Arbeiter Samariterbund sowie insgesamt 57 Rettungsdienst-Mitarbeiter standen im Einsatz. Auch die Feuerwehren Fischamend, Klein-Neusiedl und Enzersdorf/Fischa halfen mit 56 Mitgliedern bei der Suche nach der Vermissten, berichtet der Sprecher der Feuerwehr Fischamend, Florian Ceyka.

"Wir waren mit Flächensuchhunden und Mantrailern unterwegs", erzählt Hanakampf. Letztere können die Geruchsfährte einer bestimmten Person aufnehmen und dieser folgen. Im konkreten Fall konnten zwei Spuren verfolgt werden. Eine führte zu einem Mehrparteienhaus, doch die Suche dort brachte ebenfalls kein Ergebnis.

Laut Polizei wurde "jeder Stein umgedreht". Das gesamte Ortsgebiet, die Au sowie die Gebiete um die Donau und die Fischa wurde durchkämmt. Sogar die Jäger suchten in ihren Revieren, wo die Suchhunde aufgrund des Schwarzwildes keinen Zugang hatten.

"Wir haben versucht zeitnah rasch ein großes Gebiet abzusuchen", sagt Hanakampf. Bei Einbruch der Dunkelheit musste die Suche ohne Ergebnis abgebrochen werden.

Heute, Dienstag, wird nicht mehr weiter gesucht. Stattdessen wird die Polizei neue Ermittlungsansätze prüfen.

Laut Feuerwehr sollen sich Personen mit sachdienlichen Hinweisen an die Polizei Fischamend oder die nächste Polizeidienststelle wenden.

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