Er prägte ganze Branche: Kremser Unternehmerlegende verstorben
Tiefe Trauer um Walter Brantner.
Der niederösterreichische Unternehmer Walter Brantner, Gründer des gleichnamigen Entsorgungs- und Logistikkonzerns, ist am 7. März nach kurzer Krankheit im Alter von 85 Jahren im Kreis seiner Familie verstorben.
Brantner wurde am 13. Dezember 1940 in Krems geboren. Nach der Pflichtschule absolvierte er zunächst eine Mechanikerlehre bei der Kremser Firma Zwicker. Bald entschied er sich jedoch für das Transportgewerbe und stieg in das Familienunternehmen ein. Mit unternehmerischem Mut und großem Einsatz baute er daraus im Laufe der Jahrzehnte einen international tätigen Konzern auf.
Heute ist die Gruppe in den Bereichen Transport, Logistik, Abfallentsorgung, Recycling und Immobilien in fünf Ländern aktiv und beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter.
In den 2000er-Jahren übergab Brantner die operative Leitung an seinen Sohn Bernd Brantner, blieb dem Unternehmen jedoch bis zuletzt eng verbunden und besuchte noch regelmäßig Standorte und Mitarbeiter. Besonders wichtig war ihm stets der persönliche Kontakt zu den Menschen im Unternehmen.
Großer Freundeskreis
Auch privat spielte die Familie eine zentrale Rolle. Aus seiner ersten Ehe mit der Lehrerin Hannelore stammen zwei Kinder, Birgit und Bernd. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Brantner 1999 Sonja Reinberg; gemeinsam bildeten sie eine Patchworkfamilie. Große Freude bereiteten ihm später auch seine vier Enkelkinder.
Neben seiner Arbeit pflegte Brantner einen großen Freundeskreis. Zu seinen Leidenschaften zählten die Jagd, gesellige Treffen und Reisen mit seiner Frau.
Seine Familie beschreibt ihn als engagierten Unternehmer und warmherzigen Familienmenschen. „Mein Vater war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern vor allem ein großer Familienmensch“, erinnert sich Bernd Brantner.
Walter Brantner hinterlässt eine große Familie und ein Unternehmen, das er über Jahrzehnte geprägt hat.
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