In Schlangenlinien unterwegs: Polizei stoppt Drogenlenker auf der S 33
Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.
Zusammenfassung
- Polizei stoppte 29-jährigen Autofahrer auf der S 33 bei St. Pölten nach Schlangenlinienfahrt und positivem Drogentest.
- Der Fahrer verweigerte die klinische Untersuchung und hatte seinen russischen Führerschein nicht fristgerecht umschreiben lassen.
- Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt und er wird der Verwaltungsbehörde angezeigt.
Beamte der Polizeiinspektion St. Pölten haben am Dienstagnachmittag einen Pkw auf der S 33 gestoppt, nachdem dieser durch auffällige Fahrweise die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf sich gezogen hatte. Der 29-jährige Fahrzeuglenker steht unter Verdacht, unter Suchtmitteleinfluss gefahren zu sein. Bei der Kontrolle am 1. April gegen 17.25 Uhr im Stadtgemeindegebiet von St. Pölten bemerkten die Polizisten, dass das Fahrzeug in Schlangenlinien unterwegs war.
Positiver Drogentest und verweigerte Untersuchung
Im Zuge der Lenker- und Fahrzeugkontrolle ergab sich der Verdacht einer möglichen Suchtmittelbeeinträchtigung. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv, was auf eine mögliche Beeinträchtigung durch Suchtmittel hindeutet. Die anschließende klinische Untersuchung verweigerte der 29-Jährige jedoch. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Mann seinen russischen Führerschein nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von einem Jahr nicht auf einen österreichischen Führerschein hatte umschreiben lassen.
Konsequenzen für den Fahrer
Den Behörden zufolge wurde dem Lenker die Weiterfahrt untersagt. Er wird nun der zuständigen Verwaltungsbehörde angezeigt. Dem Fahrer drohen Konsequenzen sowohl wegen des Verdachts des Fahrens unter Suchtmitteleinfluss als auch wegen des nicht umgeschriebenen ausländischen Führerscheins. Die genauen Umstände des Vorfalls sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.
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