© Patrick Wammerl

Chronik Niederösterreich
06/23/2020

83-Jährige erstochen: Lebenslange Haft und Einweisung

Wegen dem Coronavirus musste der Prozess in eine Pause gehen. Am Dienstag gab es ein Urteil.

von Birgit Seiser

Wegen Mordes ist ein 39 Jahre alter Mann am Dienstag in Wiener Neustadt nicht rechtskräftig zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der rumänische Staatsbürger wird zudem in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher untergebracht. Der Mann soll im August des Vorjahres in Gloggnitz im Bezirk Neunkirchen eine 83-Jährige auf offener Straße mit einem Küchenmesser erstochen haben.

Die Hauptfrage nach Mord wurde von den Laienrichter einstimmig bejaht. Als mildernd wurde bei der Strafbemessung nach Angaben der vorsitzenden Richterin das Tatsachengeständnis gewertet. Erschwerend wirkten sich die einschlägige Vorstrafe und die „besonders grausame Tatausführung“ aus. Vor und nach der Urteilsverkündung schrie der 39-Jährige mehrmals im Gerichtssaal auf Rumänisch.

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