213.000 Euro Schaden: Rumänische Gruppe nach 22 Einbrüchen gefasst

Sieben Rumänen wurden nach einer Serie von 22 Einbrüchen mit einem Gesamtschaden von 213.200 Euro in Österreich festgenommen.
Polizist vor einem Polizeiauto

Das Landeskriminalamt Niederösterreich hat eine Serie von 22 Einbruchsdiebstählen aufgeklärt. Sieben rumänische Staatsbürger im Alter zwischen 29 und 37 Jahren wurden auf der A1 bei Oed im Bezirk Amstetten festgenommen.

Die mutmaßlichen Täter sollen Einbruchsdiebstähle in Firmen und auf Baustellen in Niederösterreich, Oberösterreich und Wien verübt haben. Den Ermittlungen zufolge sollen die Verdächtigen das Diebesgut, hauptsächlich Kupferkabeltrommeln, zum Verkauf nach Rumänien verbracht haben.

Festnahme nach monatelangen Ermittlungen

Seit Ende 2025 führte das LKA NÖ Ermittlungen gegen die Gruppe. Nach Identifizierung der bei den Taten verwendeten Fahrzeuge wurde eine Observationsanordnung eingeholt. Am 23. November 2025 reisten die Beschuldigten aus Rumänien ein und verübten am 25. November 2025 einen Firmeneinbruch in St. Florian, bei dem Kupferkabel im Wert von 11.000 Euro entwendet wurden.

Größtenteils geständig

Auf dem Rückweg nach Rumänien wurden sie von Beamten angehalten. In einem der verdächtigen Fahrzeuge konnten die mutmaßlich gestohlenen Kabeltrommeln sowie Tatwerkzeug sichergestellt werden. Bei den anschließenden Einvernahmen zeigten sich die Beschuldigten größtenteils geständig. Die Beschuldigten wurden in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

Erheblicher Gesamtschaden

Neben Kupferkabeltrommeln wurden auch Baumaschinen wie Rüttelplatten, Baggerschaufeln und ein Hydraulikhammer entwendet. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf rund 210.000 Euro, hinzu kommt ein Sachschaden von etwa 3.200 Euro. Die sieben festgenommenen Beschuldigten befinden sich derzeit in der Justizanstalt Wien in Haft. Gegen zwei weitere ausgeforschte rumänische Mittäter wurde ein europäischer Haftbefehl erlassen.

Kommentare