Villach: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet tausende Euro von Seniorin

Eine 72-jährige Villacherin wurde Opfer eines Telefonbetrugs, bei dem ein falscher Bankmitarbeiter sie zur Freigabe von Überweisungen brachte.
Polizeischild bei Nacht.

Eine 72-jährige Frau aus dem Bezirk Villach wurde Opfer eines mutmaßlichen Telefonbetrugs. Wie die Polizei Kärnten berichtet, erstattete die Seniorin am 4. März 2026 Anzeige, nachdem sie durch eine geschickte Täuschung mehrere tausend Euro verloren hatte. Eine unbekannte Person soll sich telefonisch als Bankmitarbeiter ausgegeben und die Frau in eine Falle gelockt haben.

Täuschungsmanöver mit TAN-Codes

Der mutmaßliche Täter behauptete laut Angaben des Opfers, dass sechs Überweisungen in Höhe von mehreren tausend Euro von ihrem Konto abgebucht worden wären. Um diese angeblichen Transaktionen zu stornieren, müsse die 72-Jährige mehrere TAN-Codes akzeptieren, die ihr der vermeintliche Bankmitarbeiter zusendete. Was die Frau nicht erkannte: Mit der Eingabe der TAN-Codes autorisierte sie tatsächlich neue Überweisungen, anstatt bestehende zu stornieren.

Ermittlungen laufen

Durch die mutmaßliche Täuschung entstand der Seniorin ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei Kärnten hat die Ermittlungen aufgenommen. Dieser Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Betrugsmaschen ein, bei denen besonders ältere Menschen ins Visier genommen werden. Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerwarteten Anrufen vermeintlicher Bankmitarbeiter und empfehlen, niemals TAN-Codes am Telefon preiszugeben.

Kommentare