Um zehntausende Euro betrogen: Falscher Microsoft-Support zockt 62-Jährige ab
Eine 62-Jährige wurde um mehrere zehntausend Euro betrogen, weil sie falschem Microsoft-Mitarbeiter Zugriff auf ihren Computer gewährte (Symbolbild).
Eine 62-jährige Frau aus dem Bezirk Klagenfurt-Land wurde am 16. Februar Opfer eines schwerwiegenden Betrugs: Während sie am Morgen Überweisungen über ihr digitales Banking-System durchführte, erschien plötzlich eine Sicherheitswarnung mit lautem Signalton auf ihrem Bildschirm.
Die Warnung behauptete, dass ihr Computer mit einem Virus infiziert sei. Die verunsicherte Frau rief daraufhin die eingeblendete Hotline-Nummer an. Sie folgte den Anweisungen eines angeblichen Microsoft-Support-Mitarbeiters. Dieser überzeugte die 62-Jährige, ihm Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Zudem gab sie ihm die TAN-Codes weiter, die sie per SMS erhielt.
Tochter deckte Betrug auf
Der vermeintlichen Support-Mitarbeiter arbeitete so einige Stunden auf dem Computer, ohne, dass die vorgetäuschte Sperre behoben werden konnte.
Erst als die Tochter der 62-Jährigen eintraf und das digitale Banking-System überprüfte, flog der Betrug auf. Dabei stellte sich heraus, dass mehrere unberechtigte Überweisungen auf ausländische Konten getätigt worden waren. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
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